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Mit 2:5 muss sich der EHC Lustenau zu Hause gegen den EC KAC geschlagen geben

Mit 2:5 muss sich der EHC Lustenau im Spiel gegen den EC KAC geschlagen geben. Die Niederlage beendet die Lustenauer Träume von der Play-Off Qualifikation. Bei den Lustenauern gab Radek Duda sein Heimdebut, konnte dem Spiel jedoch auch nicht die gewünschte Wende geben. Durch den gleichzeitigen Sieg der Salzburger liegen die Mozartstädter nun bereits sechs Punkte vor den Lustenauern und haben ein Spiel weniger auf dem Konto.

 

 

Von Beginn an wirkte der Spielaufbau der Lustenauer gehemmt. Die Klagenfurter wirkten hingegen agiler und konnten einige Möglichkeiten verzeichnen. So waren es auch die Rotjacken, die in der 12. Minute über den Führungstreffer jubeln konnten. Nach Zuspiel von Kele Steffler war es Finn Van EE, der Lustenaus Keeper René Swette zum ersten Mal an diesem Abend bezwingen konnte. Kurz vor Ende des Spieldrittels – Lustenau hatte einen Mann mehr auf dem Eis – gelang Mark Hurtubise der Ausgleichstreffer. Mit diesem 1:1 Unentschieden ging es in die erste Drittelpause.

 

Im zweiten Spielabschnitt hatten die Klagenfurter den besseren Start und gingen bereits in der 22. Minute abermals in Führung – wiederum hieß der Torschützen Finn Van EE. In dieser Phase kamen die Lustenauer besser ins Spiel und konnten durch ihren Kapitän Max Wilfan in der 28. Minute den Ausgleichstreffer erzielen – alleine fuhr er auf den KAC Torhüter zu, ließ diesem nicht den Funken einer Abwehrmöglichkeit und erzielte wohl den schönsten Treffer an diesem Abend. Trotz einiger Möglichkeiten auf beiden Seiten war der Spielstand auch nach 40 Minuten 2:2 unentschieden.

 

Das letzte Drittel begannen die Lustenauer mit einem vierminütigen Powerplay, ohne jedoch brandgefährlich vor dem Tor der Kärntner aufzutauchen. Im Gegensatz dazu kamen die KAC Cracks durch schnell vorgetragene Angriffe immer wieder zu Kontermöglichkeiten. Rund zehn Minuten vor Spielende nahm Lustenaus Trainer Christian Weber ein Timeout um die Spieler nochmals auf die letzten wichtigen Minuten in diesem Spiel vorzubereiten. Im Gegensatz zum erhofften Führungstreffer waren es wiederum die Klagenfurter die über den erneuten Führungstreffer jubeln durften. Nach Vorarbeit von Maximilian Teirich und Simon Hammerle war es Valentin Hammerle, der den Puck nach einer Unachtsamkeit in der Lustenauer Verteidigung zum 3:2 für die Kärntner in die Maschen setzte. Für die endgültige Entscheidung sorgte abermals Valentin Hammerle in der 54. Minute mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend. Zwei Sekunden vor Spielende erzielte Marco Richter den fünften Treffer für Klagenfurt – zu diesem Zeitpunkt hatte Lustenaus Torhüter René Swette bereits Platz für einen sechsten Feldspieler gemacht.

 

EHC Lustenau : EC KAC II 2:5 (1:1 / 1:1 / 0:3)

Unglückliche 3:4 Niederlage der Lustenau. Die Chancen auf den Meistertitel sind jedoch weiter intakt

Trotz einer sehr starken Leistung musste der EHC Lustenau eine unglückliche 3:4 Heimniederlage im Rahmen der Österreichischen Meisterschaft gegen das Team aus Salzburg einstecken. In einem über 60 Minuten ausgeglichenen Spiel hatten die Salzburger, die gesamt mit 10 Legionären aus allen Herren Ländern anreisten, schlussendlich das Quäntchen Glück auf ihrer Seite und gehen mit einem Ein-Tore-Vorsprung in das Rückspiel, welches am kommenden Samstag in Salzburg stattfindet.

 

Viele Emotionen gab es im ersten Finalspiel um die Österreichische Meisterschaft zwischen den Vorjahrsfinalisten aus Lustenau und Salzburg ab der ersten Spielminute. Im Gegensatz zum Spiel der beiden Teams vor einigen Wochen in der Rheinhalle konnten die Lustenauer die Partie offen gestalten und kamen zu einigen Tormöglichkeiten. Trotz dieser Chancen waren es abermals die Mozartstädter, die über den ersten Treffer in diesem Finale jubeln durften. Nach einem Gestocher vor dem Lustenauer Tor konnte der Schwede Max Tjernström in der sechsten Minute den ersten Treffer für Salzburg erzielen. Lustenau zeigte sich wenig geschockt und kreierte zahlreiche Einschussmöglichkeiten. In der 17. Minute wurden die Lustenauer für Ihre Bemühungen belohnt und erzielten im Powerplay durch den Eigenbauspieler Timo Demuth den längst überfälligen Ausgleichstreffer. Mit diesem 1:1 Unentschieden ging es in die erste Drittelpause.

 

Auch im zweiten Spielabschnitt konnten beide Teams einige Möglichkeiten erarbeiten, doch es waren abermals die Salzburger die in der 26. Minute über den abermaligen Führungstreffer durch den Schweden Daniel Carlqvist jubeln konnten. Diese Führung hielt jedoch gerade nur 38 Sekunden. Martin Grabher-Meier versetzte den Salzburger Torhüter und erzielte den viel umjubelten Ausgleichstreffer. In weiterer Folge nahm das Spiel an Intensität zu und einige Aktionen auf Seiten der Salzburger war nahe am Rande der Legalität. Mit einigen Strafen aber ohne weiteren Tore endete auch dieses Drittel unentschieden und so musste der letzte Spielabschnitt entscheiden.

 

Das Spiel im letzten Abschnitt war wieder sehr ausgeglichen und es bedurfte einer Powerplay-Möglichkeit, die die Salzburger abermals gnadenlos ausnutzten. Deutschland Legionär Philip Varejcka, der bereits in der DEL bei RedBull München unter Vertrag stand, nützte eine Einschussmöglichkeit in der 49. Minute zum abermaligen Führungstreffer für Salzburg. Nach dem 4:2 Treffer für Salzburg in der 53. Minute durch Samuel Witting schien die Partie gelaufen zu sein, doch die Lustenau gaben nicht auf. Nur knapp eine Minute später erzielte Frederik Rasmussen den Anschlusstreffer für Lustenau. Mehr als diese Ergebniskosmetik war jedoch für Lustenau trotz einiger Chancen nicht mehr möglich. So bedarf es beim Rückspiel am Samstag in Salzburg einem Erfolg, um den Titel nach Vorarlberg zu holen.

 

EHC Lustenau : Salzburg Juniors 3:4 (1:1 / 1:1 / 1:2)

EHC Lustenau kämpft gegen Salzburg um den Österreichischen Meistertitel

Morgen Donnerstag treffen im Hinspiel der EHC Lustenau und die Red Bull Hockey Juniors aus Salzburg in der Rheinhalle aufeinander. Somit kommt es zur Neuauflage des letztjährigen Finales. Die Cracks des EHC hoffen jedoch auf einen anderen Ausgang, konnten doch letztes Jahr die Jungbullen die Oberhand behalten.

Jubeln wollen die Lustenauer Cracks in der Finalserie gegen die Salzburger

 

 Salzburg fegte im Halbfinale die VEU Feldkirch mit einem Gesamtscore von 15:2 aus der Halle. Die Lustenauer konnten sich gegen das Farmteam des KAC durchsetzen. Auch in der Alps Hockey League konnten die Sticker wieder auf die Siegerstraße zurückkehren. Mit einem Sieg gegen den Tabellenführer HK Olimpija und einer Machtdemonstration gegen die Falken aus Fassa hat die Mannschaft wieder zu alter Stärke gefunden. Man konnte gut erkennen, dass das Team wieder Freude am Spiel hat.

 

Mit diesem Schwung wollen die Lustenauer Cracks sich auch im Hinspiel gegen Salzburg eine gute Ausgangsposition erarbeiten, um dann auswärts den Österreichischen Meistertitel der AHL zu fixieren. Doch der EHC ist gewarnt. Die Bullen sind eine physisch sehr starke Mannschaft, welche gegen die VEU auf allen Ebenen überlegen war. Die Salzburger werden alles geben, um ihren Titel zu verteidigen. Coach Weber erwartet von Beginn an ein schnelles, körperlich betontes Spiel, bei dem die Jungbullen früh den Abschluss suchen werden.

 

Diesem druckvollen Spiel müssen die Lustenauer von Anfang an dagegenhalten. Die Salzburger sind sehr diszipliniert und nehmen sehr wenig Strafen. Die wenigen sich daraus bietenden Powerplays sollten konsequent genutzt werden. Umgekehrt muss die Zeit auf der Strafbank für die Lustenauer möglichst minimiert werden.

Dabei kommt es darauf an, wieder die geschlossene starke Teamleistung wie gegen Fassa abzurufen, um sich schlussendlich durchzusetzen und als Sieger vom Eis zu gehen. Die Mannschaft weiß, dass die Salzburger sehr heimstark sind. Deshalb müssen die Sticker schon morgen den Grundstein legen, um am Samstag mit einem gewissen Polster in die Mozartstadt anreisen zu können.

„Für uns war das Erreichen des Finales eine tolle Sache, doch jetzt wollen wir den Titel nach Lustenau holen. Wir sind bereit, den Kampf gegen die Salzburger anzunehmen und uns über beide Spielzeiten für die Mannschaft aufzuopfern. Beim Heimspiel wollen wir gemeinsam mit den Lustenauer Fans den Grundstein für das Erreichen des Meistertitels setzen,“ so ein ehrgeiziger Dominic Haberl, der in dieser Saison bereits 10 Tore für die Lustenauer erzielte.

 

EHC Lustenau : Salzburg Juniors

Lustenaus Löwen stutzen den Falken auf Fassa mit 7:2 die Flügel

Einen nie gefährdeten 7:2 Erfolg feiert der EHC Lustenau zum Abschluss des Grunddurchgangs gegen den HC Fassa. Mit diesem Erfolg belegt der EHC nach dem Grunddurchgang den siebten Endrang und ist somit das bestplatzierte Österreichische Team in der Alps Hockey League. In der Zwischenrunde treffen die Lustenauer somit auf die Teams aus Sterzing, Salzburg, Gröden, Klagenfurt und Wien. Spannende Spiele warten somit auf die Cracks des EHC Lustenau.

 

Schon zu Beginn des Spieles sind die Lustenauer die klar bessere Mannschaft. Die Cracks von Trainer Christian Weber setzten die Italiener von der ersten Minute unter Druck. In der 9. Minute erzielt David König nach Zuspiel von Ryan Glenn und Jordan Pfennich den überfälligen Führungstreffer. Noch während der Durchsage des Stadionsprechers doppeln die Lustenauer durch Dominic Haberl zum 2:0 nach (10. Minute). Mit diesem Zwischenstand nach dem ersten Drittel sind die Italiener noch gut bedient.

 

Auch im zweiten Spielabschnitt sind die Lustenauer die tonangebende Mannschaft auf dem Eis. Bereits in der 24. Minute kann Frederik Rasmussen im Powerplay nach herrlicher Vorarbeit von Martin Grabher-Meier und Mark Hurtubise zum 3:0 einnetzen. Aus einem Gestocher heraus erzielt Colin Long in der 38. Minute das 4:0 und sorgt damit für klare Verhältnisse in der Rheinhalle Lustenau. 37 Sekunden vor Drittelsende können auch die Italiener zum ersten Mal jubeln. Davide Sciavone kann Lustenaus Torhüter René Swette zum ersten Mal an diesem Abend bezwingen. Mit diesem klaren 4:1 geht es in die zweite Drittelpause.

 

Schon nach 80 gespielten Sekunden kann Lustenau in der Person von Daniel Stefan nach toller Vorarbeit von Chris D’Alvise den fünften Treffer für Lustenau erzielen. In weiterer Folge konzentrieren sich die Cracks des EHC Lustenau auf das Verwalten des Vorsprungs. Somit kommen die Italiener zu mehr Spielanteilen und können in der 53. Minute den zweiten Treffer erzielen. Teppo Kivelä – Trainer vom HC Fassa – riskiert anschließend alles und ersetzt den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Wenig beeindruckt davon kann Lustenau durch Chris D’Alvise in der 56. Minute den sechsten Treffer für Lustenau erzielen. Den Schlusspunkt setzt Dominic Haberl rund 40 Sekunden vor Spielende. Somit gewinnt der EHC Lustenau auch in dieser Höhe verdient mit 7:2 gegen den HC Fassa.

 

Die nächsten schweren Aufgaben warten nun auf die Cracks des EHC Lustenau: „In der nächsten Woche spielen wir das Finale der Österreichischen Meisterschaft gegen Salzburg. Wir sind voller Siegeswillen und wollen diesen Pokal nach Lustenau holen und uns somit für die letztjährige Finalniederlage revanchieren. Wir haben heute ein tolles Spiel gezeigt, die ganze Mannschaft hat sich für jeden eingesetzt und wir sind bereit für die nächsten Aufgaben. Gegen wen wir im Pre-Play-Off spielen ist eigentlich egal. Unser Ziel ist es, mit tollem Eishockey die Zuschauer zu begeistern und in die Play-Offs aufzusteigen“, so Dominic Haberl, zweifacher Torschütze am heutigen Abend.

 

 

EHC Lustenau : HC Fassa Falcons 7:2 (2:0 / 2:1 / 3:1)

Lustenaus Löwen empfangen die Falken aus Fassa

In der letzten Runde des Grunddurchgangs empfängt der EHC Lustenau am Samstag das Team des HC Fassa Falcons. Die Dramaturgie dieses Duells ist dabei kaum noch zu überbieten. Für beide Mannschaften ist ein Sieg Pflicht, um eine Chance für die direkte Play Off Qualifikation zu wahren.

Dominik Oberscheider erzielte in Laibach den zwischenzeitlichen 2:0 Führungstreffer

 

Während die Falken bei einem Sieg fix im Play Off stehen, sind die Lustenauer auch bei einem vollen Erfolg auf fremde Schützenhilfe angewiesen. Bei einer Niederlage ist die direkte Qualifikation für Lustenau fix und für Fassa höchstwahrscheinlich ausgeträumt. Das erste Spiel im Oktober konnte Fassa knapp mit 3:2 für sich entscheiden. Die beiden Mannschaften liegen leistungstechnisch ganz knapp nebeneinander. Das Spiel wird eine ganz enge Kiste. Wie eng beieinander das Leistungsniveau in dieser Liga ist, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Ganze sieben Mannschaften kämpfen in der letzten Runde noch um die letzten drei Play Off Fixplätze, wobei Cortina so gut wie fix qualifiziert ist, und die Wipptal Broncos die schlechtesten Karten haben. 

 

Was muss passieren, damit der EHC noch die direkte Qualifikation schafft

Der EHC Lustenau MUSS gewinnen. Gewinnen die Sticker in der Overtime, dann müssen sowohl Feldkirch (auswärts gegen Cortina), Jesenice (zu Hause gegen den Bregenzerwald) und Asiago (zu Hause gegen Kitzbühel) in der regulären Spielzeit verlieren. Lustenau wäre aufgrund des besseren Torverhältnisses direkt qualifiziert. Gewinnen die Sticker in der regulären Spielzeit, dann müssen zwei der drei oben genannten Mannschaften zumindest in der Overtime verlieren. Auch so wären die Sticker direkt im Play Off.

 

Die Lustenauer haben auf alle Fälle wieder Blut geleckt. In einem hochdramatischen Spiel wurde auswärts der Tabellenführer niedergerungen und die Mannschaft konnte so wieder viel Selbstvertrauen tanken. Die Cracks werden alles daransetzen, um den Falken die Flügel zu stutzen und die drei Punkte in der Rheinhalle zu behalten.

Spielbeginn bereits um 19.00 Uhr

Von der Liga vorgegeben ist der Beginn aller Spiele in der letzten Runde. Um eventuellen Absprachen vorzubeugen wurde unter den Vereinen sowie mit der Liga vereinbart, dass alle Spiele zeitgleich um 19.00 Uhr beginnen.

 

EHC Lustenau : HC Fassa Falcons

EHC Lustenau trifft auswärts auf die Drachen aus Laibach

Am Mittwoch Abend gastieren die Lustenauer Löwen auswärts beim Tabellenführer und amtierenden Meister HK Olimpija Laibach. Theoretisch kann der EHC Lustenau noch einen der Top-Sechs-Ränge ergattern. Doch hierzu müsste man das derzeit in Überform agierende Team aus Laibach besiegen und wäre zusätzlich auf Schützenhilfe aus Feldkirch und Kitzbühel angewiesen. Die Lustenauer werden jedoch nichts unversucht lassen, um dieses Ziel zu erreichen. 

 

Nach den zwei Halbfinalsiegen gegen die Klagenfurter Rotjacken im Rahmen der Österreichischen Meisterschaft gastiert der EHC Lustenau in der Endphase des Grunddurchgangs der Alps Hockey League auswärts bei HK Olimpija in Laibach. Der amtierende Meister und Tabellenführer ist das Team der Stunde. Interessant ist, dass außer Torhüter Us Zan, der mit 93% Fangquote die Tabelle der Goalies knapp anführt, die Slowenen weder individuell noch in den Mannschaftsstatistiken ganz vorne liegen.

 

Dennoch dominieren sie die Liga und haben zum Zweitplatzierten Ritten schon acht Punkte Vorsprung. Dies erklärt die Qualität der ganzen Mannschaft. Jeder Spieler in jeder Linie kann Tore schießen und Druck auf den Gegner ausüben. Vor den seit mittlerweile achtzehn Spielen ungeschlagen Slowenen sind die Lustenauer jedenfalls gewarnt.

 

Doch die Löwen werden alles daransetzen, diese beindruckende Serie zu beenden. Einerseits will man gegen den Angstgegner ein moralisches Erfolgserlebnis einfahren, andererseits können die Sticker nur so die Chance für die direkte Play Off Qualifikation noch wahren. Dabei müssen die Lustenauer Cracks bereit sein das Letzte zu geben und die Vorgaben der Coaches zu 100% umzusetzen. Nur mit einer disziplinierten und geschlossenen Mannschaftleistung können die Sticker die Sensation schaffen und dem Tabellenführer drei Punkte entführen. Um das Kunststück der direkten Qualifikation noch zu schaffen sind die Lustenauer auf Schützenhilfe der VEU Feldkirch und der Adler Kitzbühel angewiesen, welche gegen Jesenice bzw Asiago antreten.

 

Live-Übertragung des Spieles im Restaurant der Rheinhalle

Wiederum ein besonderes Service zu diesem Spiel liefert das Restaurant in der Rheinhalle Lustenau. Ab 19.45 Uhr wird das Match in Lupos Restaurant live übertragen. Für Speis und Trank ist wie immer gesorgt – der Eintritt hierzu ist selbstverständlich frei.

Lustenaus Löwen kämpfen gegen die Rotjacken um den Finaleinzug

Nun ist er endlich da! Der EHC Lustenau bejubelte den ersten vollen Erfolg im Jahr 2020. In einem hart umkämpften Spiel konnten die Löwen im ersten Halbfinale den KAC auswärts mit 4:2 bezwingen. Jetzt wollen die Lustenauer zuhause den Sack zu machen und den Finaleinzug fixieren.

 

Mit vollem Einsatz will Timo Demuth mit dem Lustenauer Team den erneuten Finaleinzug schaffen

  

Mit einer imposanten Vorstellung kämpften sich die Cracks des EHC Lustenau zurück auf die Siegerstraße. Alleine die Schussstatistik von 32:16 für die Sticker repräsentiert die Überlegenheit, welche auf dem Klagenfurter Eis herrschte. Dabei feierte Lukas Reihs sein Debüt bei einem Pflichtspiel im Tor der Lustenauer. Wie das gesamte Team gab er dabei eine sehr gute und solide Vorstellung ab.

 

 Im Rückspiel kommt es diesen Samstag nun zum großen Showdown um den Einzug ins Finale der österreichischen Meisterschaft. Der 4:2 Vorsprung ist natürlich ein nettes Polster, doch das Team der Lustenauer weiß, dass man die Rotjacken auf keinen Fall unterschätzen, oder auf die leichte Schulter nehmen darf. Mit einigen schönen Aktionen haben die jungen Klagenfurter bewiesen, dass sie Unachtsamkeiten oder Fehler sofort bestraften.

  

Das heißt für die Lustenauer Mannschaft, dass auch dieses Spiel voll konzentriert angegangen werden muss. Die Jungs müssen um jeden Zentimeter und um jede Scheibe kämpfen und die Zeit in der Kühlbox sollte minimiert werden. Mit einer Leistung wie in Klagenfurt stehen die Chancen jedoch sehr gut, um nach 2019 erneut den Einzug ins Finale zu schaffen. Dabei hofft der Verein auf die Unterstützung von zahlreichen Fans. Mit dem siebten Mann im Rücken will man das erste gesetzte Ziel in dieser Saison erreichen.

 

Im Moment sieht alles danach aus, dass auch der Finalgegner derselbe wie im Vorjahr sein könnte. Nachdem die Jungbullen aus Salzburg im Hinspiel die VEU mit 9:1 zerlegt haben, können sie schon recht fix mit der Finalteilnahme rechnen. Und mit den Salzburgern haben die Sticker hier noch eine Rechnung offen.

 

EHC Lustenau : EC KAC II

Samstag, 25. Januar 2020, 19.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau

EHC Lustenau im Halbfinale zu Gast beim EC KAC

Im Rahmen der Österreichischen Meisterschaft trifft das Lustenauer Team auf die zweite Garnitur des EC KAC. Die Halbfinal-Serie wird in zwei Spielen entschieden. Am Donnerstag, 23. Januar kommt es zum ersten Aufeinandertreffen in Klagenfurt. Das Rückspiel der beiden Teams findet bereits am Samstag, 25. Januar auf Lustenauer Boden statt. Mit einem guten Ergebnis in Klagenfurt möchte das Team von Trainer Christian Weber den Grundstein für das Erreichen des Finales setzen.

 

EHC Stürmer Mark Hurtubise möchte mit seinem Team das Österreichische Finale erreichen

Während die Play Offs in der Alps Hockey League noch ein wenig auf sich warten lassen, geht es im Kampf um den österreichischen Meistertitel in die Zielgerade. Für die beiden Halbfinalis konnten sich die Teams von Salzburg, Klagenfurt, Feldkirch und Lustenau qualifizieren. Im ersten Spiel des Halbfinales treten die Lustenauer Löwen auswärts beim Farmteam des KAC an. Die beiden Partien im Rahmen der Alps Hockey League zwischen diesen beiden Mannschaften konnte Lustenau für sich entscheiden. Beim letzten Aufeinandertreffen mussten die Vorarlberger jedoch bis zum Penaltyschießen kämpfen und gaben das erste Mal einen Punkt an die Kärntner ab.

 

Sieht man sich die Entwicklung der letzten Wochen an, ist ein Sieg der Lustenauer alles andere als garantiert. Während die Rotjacken den EHC Bregenzerwald quasi zerlegten und gegen Fassa erst in der Overtime verloren konnten die Lustenauer die letzten Spiele leider keine Punkte anschreiben. Das ist auch in Kärnten nicht unentdeckt geblieben, und der KAC wird seine Chance auf den ersten Erfolg gegen die Grün Gelben wittern. Die jungen Kärntner werden hochmotiviert versuchen, die Sticker gleich unter Druck zu setzen. Ein schneller Rückstand muss mit allen Mitteln verhindert werden. Gleichzeitig besteht die Chance für die Sticker, endlich einen Befreiungsschlag zu setzten und sich aus eigener Kraft aus dieser schon viel zu langen andauernden Durststrecke zu befreien.

 

Die Lustenauer müssen die Reise nach Klagenfurt mit einem Rumpfteam in Angriff nehmen. Ein Virus schleicht sich seit Anfang Jahr durch die Kabinen der Rheinhalle und Trainer Christian Weber kann momentan nur von Training zu Training planen. Schon lange konnte weder ein Spiel noch eine Übungseinheit mit dem gesamten Kader vollzogen werden. Das heißt, dass die Linien durchgemischt werden und sich die Spieler immer wieder neu „finden“ müssen. Dennoch ist die Mannschaft professionell genug, um mit dieser Situation umzugehen. Die Jungs werden alles geben, um das Finale der österreichischen Meisterschaft zu erreichen. Mit einem guten Ergebnis auswärts möchten die Cracks am Samstag vor eigenem Publikum dann den Finaleinzug fixieren.

 

 

EC KAC II : EHC Lustenau

Lustenau verliert klar 6:1 gegen Jesenice und kann die so wichtigen Punkte nicht mit nach Hause nehmen

Der EHC Lustenau war von Anfang an nicht bereit und kann mit dem Tempo der Gastgeber nicht mithalten. Jesenice war über das ganze Spiel ganz klar die bessere Mannschaft und lies den Lustenauer so gut wie keinen Platz und Zeit irgendwie ins Spiel zu kommen.

 

Schon im ersten Wechsel mussten die Lustenauer den ersten Treffer kassieren und waren somit sofort in Rückstand. Ein Schuss von Hebar von der rechten Seite wurde direkt vor dem Tor von Tomazevic unhaltbar abgefälscht. Die Sticker kamen auch danach nicht zu viel Chancen. Wieder war es Jesenice in der 8. Minute die einen Treffer erzielen konnten. Es war ein recht harmloser Schuss der knapp vor dem Tor abgefälscht wurde, diesmal aber vom eigenen Spieler. Die Gastgeber aus Slowenien durften sich im ersten Drittel noch über den dritten Treffer freuen. Hebar wurde in der 18. Spielminute im eigenen Drittel kurz allein gelassen und spielte Swette nach einem Pass in den Slot gekonnt durch die Beine.

 

Im Mittelabschnitt ließ die Heimmanschaft nicht locker und drückten weiterhin auf das Gaspedal. Der EHC Lustenau konnte an diesem Abend nicht mithalten und musste weitere drei Tore kassieren. Das vierte Tor fiel in der 23. Minute per One-Timer im Powerplay der Gastgeber. Wegen verdeckter Sicht konnte René Swette erst zu spät reagieren und konnte den Schuss nicht parieren. Die Sticker befanden sich auch oft im Powerplay, konnten dieses aber nie nutzen. Nach einem unglücklich geblockten Schuss konnte Jaka Sturm, der im selben Moment von der Strafbank zurückkam, ein Breakawaytor erzielen. Das sechste und letzte Tor der Gastgeber fiel wieder durch einen One-Timer im Powerplay. Diesmal befanden sich die Lustenauer in doppelter Unterzahl und der Schuss wurde wieder vom eigenen Spieler vor dem Tor unhaltbar abgefälscht. Mit dem Score von 6:0 für Jesenice ging es in die zweite Drittelpause.

 

Im letzten Drittel mussten die Gastgeber nicht mehr viel tun und verwalteten die Führung souverän. Die Sticker fanden noch einige Chancen vor und konnten den Ehrentreffer durch Elias Wallenta in der 56. Minute erzielen. Nach schöner Vorarbeit von Max Wilfan und David König, brauchte dieser nur mehr in das fast leere Tor einnetzen.

 

Jesenice konnte den mehr als verdienten Sieg einfahren und ließ sich die drei Punkte nicht nehmen. Der EHC Lustenau konnte einfach nicht in die Partie finden, obwohl der Wille und Kampfgeist vorhanden waren. Das Powerplay der Lustenauer war an diesem Abend auch nicht effizient genug, konnten sie keine einzige der Überzahlmöglichkeiten nutzen.

 

HDD Jesenice : EHC Lustenau 6:1 (3:0 / 3:0 / 0:1)

Lustenaus Löwen duellieren sich auswärts mit dem HDD Jesenice

Die Lustenauer Löwen müssen diesen Samstag die lange Anreise nach Jesenice antreten. Im direkten Duell entscheidet sich, welche der beiden Mannschaften sich nach dieser Runde in den Top sechs halten kann. Die Lustenauer wollen bei diesem Spiel wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und einen wichtigen Schritt für die direkte Qualifikation für die Top-Sechs setzen.

 

In den letzten Runden der Alps Hockey League spitzte sich der Kampf um die begehrten Top-Sechs Ränge nach dem Grunddurchgang zu. Die Teams von Laibach, Ritten sowie Pustertal haben diese Qualifikation bereits geschafft. Um die restlichen drei Plätze rittern sich in den letzten drei Runden nicht weniger als acht Teams. Mitten drin der EHC Lustenau, der derzeit den sechsten Rang belegt.

Doch die letzten drei Begegnungen der Lustenauer im Grunddurchgang haben es in sich. Neben Jesenice und Fassa als direkte Gegner um Platz sechs, müssen die Löwen auch noch auswärts bei Tabellenführer HK Olympia antreten. Mit Jesenice treffen die Lustenauer am Samstag auf eine wiedererstarkte Mannschaft, welche die letzten sieben Spiele gewonnen hat. Mit dieser Siegesserie katapultierten sie sich vom unteren Tabellendrittel direkt in die Schlacht um die begehrten Top sechs.

Das Heimspiel konnten die Lustenauer im November klar mit 5:2 für sich entscheiden. Doch können sich die Grün-Gelben in Slowenien auf eine komplette andere Mannschaft einstellen. In der momentanen Form gelten diese nämlich definitiv als einer der Titelanwärter. Jesenice gilt als sehr kompakte Mannschaft, welche mit drei nahezu gleich starken Linien antritt.

 

Zusätzlich plagen die Lustenauer einige Krankheits- und Verletzungssorgen. Neben Kapitän Max Wilfan sind auch die Einsätze von Martin Grabher Meier und Timo Demuth fraglich. Doch genau in dieser Phase der Meisterschaft bewährt sich der tiefe Kader der Lustenauer, die auch mit diesen Ausfällen mit einem starken Team nach Jesenice anreisen. Die Cracks müssen alles geben, um die Punkte nach Vorarlberg zu entführen. Die Qualität und Tiefe der Mannschaft ist vorhanden, sodass man jedes andere Team der AHL schlagen kann. Mit Disziplin, Kampf, Einsatz und den Glauben an seine eigenen Stärken ist ein Sieg absolut im Bereich des Möglichen. Es wäre ein sehr wichtiger Schritt auch für die Moral des Teams.

 

HDD Jesenice : EHC Lustenau

Bittere 2:3 Heimniederlage gegen Cortina nach Penalty-Schießen

Im Spitzenspiel der Alps Hockey League musste sich der EHC Lustenau zu Hause gegen den S.G. Cortina nach Penalty-Schießen mit 2:3 geschlagen geben. Trotz einer stark verbesserten Leistung in Bezug auf das letzte Spiel gegen Salzburg reichte es wiederum nur für einen Punkt für die Sticker. Trotz dieser Niederlage kann Lustenau weiterhin den fünften Rang verteidigen, doch haben die Lustenauer ein bzw. zwei Spiele mehr absolviert als die direkten Konkurrenten. Noch haben es die Cracks von Trainer Christan Weber jedoch selbst in der Hand, sich unter den Top-Sechs der Liga zu platzieren und sich somit direkt für die Play-Offs zu qualifizieren.

 

 

Beide Teams waren sich der Wichtigkeit dieses Spieles von Beginn an bewusst und so stand in den ersten Minuten das Tore verhindern im Vordergrund. Trotz schneller Kombinationen auf beiden Seiten waren Torchancen Mangelware. Bezeichnend für das Spiel war auch dann das erste Tor für die Gäste aus den Dolomiten. Dies entstand in der 17. Minute durch einen Schlenzer von Luca Zanatta von der blauen Linie. Mit diesem knappen Vorsprung für Cortina ging es in die erste Drittelpause.

 

Das zweite Drittel war geprägt von vielen Strafen auf beiden Seiten. Eine dieser Situationen nützte der EHC Lustenau in der 26. Minute zum verdienten Ausgleich. Die Lustenauer agierten mit zwei Mann mehr auf dem Eis und Colin Long konnte aus kurzer Distanz den überragenden italienischen Nationaltorhüter Marco de Filippo Roia zum 1:1 bezwingen. Doch die Freude über diesen Ausgleichstreffer währte nur kurz. Knappe 50 Sekunden später gingen die Italiener durch ihren Stürmer Kevin King abermals in Führung. Trotz einiger Möglichkeiten für die Gastgeber konnten die Italiener durch Glanzparaden ihres Torhüters den Ausgleichstreffer verhindern und so ging es mit dem Spielstand von 2:1 für Cortina in die zweite Pause.

 

In das letzte Spieldrittel starteten die Lustenauer perfekt. Nach nur 28 gespielten Sekunden erzielte Mark Hurtubise den mehr als verdienten Ausgleichstreffer für Lustenau. In der Folge nahm der EHC mehr und mehr das Heft in die Hand und konnte zahlreiche tolle Einschussmöglichkeiten herausspielen. Immer wieder scheiterten sie jedoch am glänzend disponierten Torhüter der Südtiroler. So stand es nach 60 Minuten zwischen dem EHC Lustenau und S.G. Cortina weiterhin 2:2 unentschieden. In der Verlängerung agierte Lustenau beinahe drei Minuten lang mit einem Mann mehr auf dem Eis und hatten auch zahlreiche Einschussmöglichkeiten – immer wieder konnte sich jedoch der Südtiroler Torhüter mit Glanzparaden auszeichnen. Somit musste das Penalty-Schießen über Sieg und Niederlage entscheiden – für den EHC Lustenau war es das dritte Penalty-Schießen in den letzten fünf Spielen. Wie schon in den beiden vorigen Duellen hatte der Gegner – in diesem Falle der SG Cortina durch den entscheidenden Penalty von Ricardo Lacedelli das bessere Ende für sich und ging mit 3:2 als Sieger vom Eis.

 

EHC Lustenau : S.G. Cortina 2:3 n.P

EHC Lustenau will gegen Cortina zurück auf die Siegerstraße

Schlag auf Schlag geht es weiter beim EHC Lustenau. Schon morgen Samstag empfangen die Sticker den direkten Tabellennachbarn aus den Dolomiten. Dabei lastet nach vier Niederlagen in Serie ein hoher Druck auf der Mannschaft. Denn um die Chance zu bewahren, nach dem Grunddurchgang unter den besten Sechs zu landen müssen unbedingt 3 Punkte erreicht werden.

 

Der Kampf um die begehrten Plätze unter den Top 6 und der damit verbundenen direkten Play Off Qualifikation geht in die finale Phase und spitzt sich von Runde zu Runde zu. Den vierten und den neunten Platz trennen gerade einmal sechs Punkte. Dabei manövrierten sich die Lustenauer unnötigerweise in eine unangenehme Situation. Sah es mit der fixen Play Off Qualifikation gegen Ende 2019 noch sehr gut aus, müssen die Lustenauer nach vier unnötigen Niederlagen in Serie jetzt zittern. Derzeit liegt der EHC bei 30 absolvierten Spielen auf dem fünften Tabellenrang. Sowohl Feldkirch, Asiago und Fassa könnten im schlimmsten Fall aus eigener Kraft an den Löwen vorbeiziehen und ihnen somit die sichere Play Off Teilnahme streitig machen.

 

Der SG Cortina, Gegner der Lustenauer am Samstag Abend in der Rheinhalle, liegt bei 29 Spielen einen Punkt vor dem EHC. Die Italiener sind ein kollektiv starkes Team, welches aus einer sehr soliden Defensive heraus das Spiel aufbaut. Dabei bildet der mehrfache italienische Nationalteam-Torhüter Marco de Filippo das Rückgrat der Mannschaft. Zusätzlich stieß vor einigen Tagen der beim HC Pustertal in Ungnade gefallene italienische Nationalspieler Markus Gander zum Team von Cortina.

 

Nur mit Leidenschaft und Kampf können die Löwen dem Formtief entgegentreten und zurück auf die Siegerstraße kehren. Unnötige Fouls müssen unbedingt vermieden und es muss über sechzig Minuten konzentriert und mit Herz gekämpft werden. Dann ist dieser moralisch, als auch strategisch sehr wichtige Sieg möglich und die drei Punkte können am Rhein angeschrieben werden. Das erste Spiel in der Fremde konnte Lustenau mit 6:5 für sich entscheiden. Wieder mit von der Partie ist der zuletzt gesperrte Ryan Glenn. Mit ihm soll die Defensive weiter gestärkt werden. Hinter dem Einsatz von Mark Hurtubise, Timo Demuth und Lucas Loibnegger steht jedoch ein großes Fragezeichen. Spielbeginn am Samstag in der Rheinhalle Lustenau ist um 19.30 Uhr.

 

EHC Lustenau : SG Cortina

Lustenaus Löwen empfangen Jungbullen aus Salzburg

Mit den Red Bull Juniors gastiert am Donnerstag das wohl stärkste Farmteam der Alps Hockey League in der Rheinhalle Lustenau. Dass dieses Spiel sicherlich kein Schaulaufen wird, hat mehrere Gründe: zum einen sind die Salzburger mit ihrem 40 Mann Kader sehr stark aufgestellt und zum anderen zählt für Lustenau nur ein Sieg, um sich einen Platz in den Top Sechs der Tabelle abzusichern.

Elias Wallenta trifft in der Rheinhalle Lustenau auf seine ehemaligen Teamkameraden aus Salzburg

Der Jahreswechsel war beim EHC Lustenau nicht gerade von Erfolgen geprägt. Ganze drei Niederlagen in Folge mussten die Löwen im Jahr 2020 hinnehmen und warten weiterhin auf den ersten vollen Erfolg im neuen Jahr. Obwohl das Team in allen drei Spielen über weite Strecken die bessere Mannschaft war, reichten einige Minuten „Blackout“ um die wertvollen Punkte dem Gegner zu überlassen.

 

Die Gründe hierzu sind recht einfach erklärt. Zu einem schon länger schwächelnden Powerplay schlichen sich noch diverse Leichtsinnigkeits- und Individualfehler hinzu. Auch in Unterzahl ließen die Sticker verhältnismäßig viele Tore zu. Die Defensive, welche in dieser Saison über weite Strecken wie ein Bollwerk stand, ließ die Gegner zu oft im Slot zum Abschluss kommen.

Dass sie es auch anders können, haben die Cracks schon über weite Strecken der Saison bewiesen, jedoch bleibt dem Trainerteam Weber/Nussbaumer nicht allzu viel Zeit, um die Jungs wieder zu diesen alten Tugenden zurück zu führen. Erschwerend hinzu kommt noch der Verletzungsteufel. So steht sowohl hinter dem Einsatz von Mark Hurtubise, als auch von Timo Demuth ein Fragezeichen. Ryan Glenn ist zusätzlich noch für dieses Spiel gesperrt.

 

Die Jungbullen aus Salzburg konnten sich verglichen mit dem Saisonanfang spielerisch konstant steigern. Sie versuchen dem Gegner ein schnelles und physisch betontes Spiel aufzuzwingen. Dem gilt es für die Sticker entgegenzuhalten und die Taktik des Trainers diszipliniert umzusetzen. Wenn die Lustenauer konzentriert und mit Leidenschaft in dieses Spiel gehen, sollten die drei Punkte in der Rheinhalle gehalten werden können. Sowohl mit Blick auf die Tabelle als auch für die Moral des Teams wäre das ein ganz wichtiger Sieg, den es einzufahren gilt.

 

EHC Lustenau : EC Salzburg Juniors

EHC Lustenau mit einer schwachen Leistung gegen den EK Zell am See

Von Anfang an kommen die Lustenauer nicht in Fahrt und müssen im Mitteldrittel einige Tore kassieren. Im letzten Drittel können sie sich noch einmal zurückkämpfen, müssen dann wieder einen bitteren Treffer zum 5:4 hinnehmen und verlieren die Partie. Zum Schluss können die Zeller Eisbären noch den Empty Net Treffer erzielen. 

 

Die ersten zehn Minuten des Spiels ging es auf und ab mit Chancen auf beiden Seiten, doch keine Mannschaft konnte Kapital daraus schlagen. In der 10. musste David Slivnik eine Strafe nehmen und der EK Zell am See nutzte dies aus und durfte sich über den ersten Treffer freuen. Das Spiel ging weiter auf und ab, bis Timo Demuth den ersten Treffer für den EHC Lustenau erzielte. Mit dem Stand von 1:1 ging es in die erste Drittelpause.

 

Im zweiten Drittel waren dann die Eisbären klar besser und das zeigte sich auch beim Spielscore. Putnik, Lanzinger und Selan netzten ein und es hieß 4:1. Die Lustenauer konnten ihr Spiel nicht aufziehen und waren chancenlos. Nach diesen enttäuschenden 40 Minuten mussten die Sticker im letzten Drittel mit mehr Energie und Kampfgeist auftreten, um diese Partie noch zu drehen.

 

Genau das setzten die Lustenauer auch um. Sie hielten das Spiel einfach und überliefen ganz klar die Eisbären. Den ersten Anschlusstreffer erzielte in der 43. Minute Chris D´Alvise und die Lustenauer spürten wie sich das Spiel drehte. Das dritte Tor netzte Max Wilfan in der 48. Minute ein, der nach einem Schuss von der blauen Linie von Daniel Stefan den Rebound abstauben konnte. Der Druck der Lustenauer war enorm und Martin Grabher-Meier nutzte seine Gelegenheit und traf in der 49. Minute zum Ausgleich. Die letzten zehn Spielminuten konnte man den Treffer für den EHC Lustenau in der Halle spüren. Nach einem Foul im defensiven Drittel der Sticker, durfte Lanzinger vom EK Zell am See in der 55. Minute zum Penaltyschuss antreten. Er traf zwischen die Beine von René Swette und brachte die Gastgeber wieder in Führung. Nun warfen die Lustenauer alles nach vorne und mussten aber zum Schluss leider noch den Empty Net Treffer kassieren.

 

EK Zell am See : EHC Lustenau 6:4 (1:1 / 3:0 / 2:3)

Eine erneute Niederlage im Penaltyschießen für den EHC Lustenau

Die Sticker müssen sich erneut im Penaltyschießen gegen den HC Gröden geschlagen geben. Eine am Anfang sehr zerfahrene Partie spitzte sich zum Schluss immer weiter zu und bot wieder pure Dramatik bis in die Schlussminuten.

 

Die Löwen erwischten keinen guten Start und wirkten nach der langen Busfahrt nach Wolkenstein nicht frisch. Trotzdem konnte der EHC Lustenau als Erster anschreiben. Jordan Pfennich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und konnte den Rebound in das Tor der Gastgeber befördern. 34 Sekunden später hatte der HC Gröden die perfekte Antwort parat und konnte im nächsten Wechsel durch McGowan ausgleichen. Das Spiel beruhigte sich nicht und es ging weiter auf und ab. In der letzten Minute des ersten Drittels war es diesmal die Heimmannschaft, die den Führungstreffer erzielen konnte. Wieder war es McGowan der das Tor erzielte. Wie schon nach dem ersten Treffer des Spiels, ließ auch nach diesem Tor der nächste Treffer nicht lange auf sich warten. Diesmal waren es die Sticker, die in derselben Minute den Ausgleichstreffer erzielten. 13 Sekunden vor Schluss feuerte David Slivnik einen Schuss von der blauen Linie in Richtung Tor ab, der Puck prallte vom Goalie der Wolkensteiner hoch in die Luft und landete hinter diesem im Tor. Mit zwei Toren auf beiden Seiten ging es in die erste Drittelpause.

 

Im Mittelabschnitt kamen die Lustenauer ein wenig besser aus der Pause als die Gastgeber. Trotzdem durfte sich der HC Gröden über den nächsten Treffer freuen. Nach dieser Führung in der 28. Minute, glich der EHC Lustenau wenig später wieder aus. Dominik Oberscheider kam von der Strafbank und nutzte die Gelegenheit sich in den Angriff einzubringen. Er passte bei einer 2 gegen 1 Situation zu Jordan Pfennich, der die Scheibe im Tor unterbrachte. Der nächste Treffer fiel wiederum auf Seite der Lustenauer durch Colin Long. In der 32. Minute sah er die offene kurze Kreuzecke beim gegnerischen Goalie und traf diese genau. Nun hatten die Sticker auch die Oberhand und hatten viele Chancen, um die Führung weiter auszubauen. Leider nutzen sie keine von diesen und es ging mit der knappen 4:3 Führung in das letzte Drittel.

 

Auch im letzten Drittel fanden die Lustenauer viele Chancen vor, konnten aber wie schon im letzten Spiel einfach kein Tor erzielen. Zum Schluss wechselten die Wolkensteiner auch noch den Goalie für einen sechsten Feldspieler aus. Genau 49 Sekunden vor dem Schlusspfiff durften sie sich auch über den Ausgleichstreffer freuen und das bedeutete erneut Overtime. Da in dieser kein Tor erzielt wurde, ging es im zweiten Spiel in Folge ins Penaltyschießen. Nach einigen Runden, bei denen sich die Mannschaften mit Treffern und Saves abwechselten, traf Wilkins den entscheidenden Penalty und sicherte den Gastgebern den zweiten Punkt.

 

Der EHC Lustenau muss sich leider nur mit einem Punkt aus diesem Spiel zufriedengeben. Obwohl der EHC Lustenau die gefährlicheren Chancen vorfand, gelang es ihnen nicht die Partie in der regulären Spielzeit für sich zu entscheiden.

 

HC Gherdeina : EHC Lustenau 5:4 n.P. (2:2 / 1:2 / 1:0 / 0:0)

Ein wahrer Neujahrskrimi in dem sich der EHC Lustenau erst im Penaltyschießen geschlagen geben muss

Das erste Spiel des neuen Jahrzehnts bot Dramatik pur in einem erstklassigen Spiel. Der EHC Lustenau war über weite Strecken des Spiels dominant, musste aber immer wieder einen Rückstand aufholen. Zum Schluss musste die Partie im Penaltyschießen entschieden werden und die Lustenauer mussten sich 4:3 geschlagen geben. 

 

Die Sticker hatten die Partie von Anfang in der Hand und brachten sich immer wieder in sehr gute Position um ein Tor zu erzielen. Die Scheibe wollte aber nicht und nicht für die Lustenauer springen. Auch im Powerplay hatten beide Mannschaften jeweils zwei Möglichkeiten, konnten aber keines davon nutzen. Somit ging mit dem Stand von 0:0 in die erste Drittelpause.

 

Anfang des zweiten Drittel musste Albert Krammer eine unglückliche Strafe absitzen und die Gastgeber aus Feldkirch nutzten dieses Powerplay. Ein Schuss von der blauen Linie, der mit viel glück vor dem Tor landete, konnte von Gehringer per Rebound aus der Luft im Kasten von René Swette untergebracht werden. Der Spielstand lautete also in der 22. Minute 1:0. Drei Minuten später waren es abermals die Feldkircher die sich über einen Treffer freuen konnten. Puschnik kreuzte in der 25. Minute vor dem Tor der Sticker auf und konnte den Puck wieder im Tor unterbringen. Die Lustenauer ließen aber nicht locker und konnten im selben Drittel noch ausgleichen. Chris D´Alvise erzielte den ersten Treffer der Lustenauer in der 27. Minute und Ryan Glenn war es dann mit dem Ausgleich in der 40. Minute per One-Timer im Powerplay.

 

Im letzten Drittel zeigten sich die Lustenauer von ihrer besten Seite und übten enormen Druck auf das Tor der VEU aus. Wie schon am Anfang wollte die Scheibe aber nicht ins Tor der Gastgeber hüpfen. In der 48. Minuten waren es dann wieder die Feldkircher die die Führung erzielten. Birnstill traf mit seinem Schuss von der Torlinie genau in die Kreuzecke über Swettes Schulter. Die Sticker zeigten aber Charakter und übten weiter Druck auf die Gastgeber aus. In der 52. Minute sorgte Dominic Haberl für den erneuten Ausgleich in der Vorarlberghalle. Die Lustenauer mussten sogar einen aberkannten Treffer durch Ryan Glenn zum Schluss des Drittels hinnehmen. Die über 5000 Fans in der Halle konnten sich also auf die Overtime freuen. In dieser gab es wieder mehr Chancen auf Seiten des EHC Lustenau, es wollte an diesem Abend aber kein Puck vorbei an dem Goalie der VEU Feldkirch. Im Penaltyschießen waren es dann die Gastgeber die einen kühlen Kopf bewahrten. Alle drei Schützen der Feldkircher verwerteten ihren Penalty, auf der Seite der Lustenauer konnte nur Chris D´Alvise seinen Penaltyschuss einnetzen.

 

In einer dramatischen Partie vor einer gewaltigen Kulisse, konnte der EHC Lustenau nur einen Punkt aus dem Derby gegen die VEU Feldkirch mitnehmen. Viel Zeit um diesen Punkten nachzutrauern haben die Cracks von Christian Weber nicht, denn übermorgen absolvieren die Sticker schon das nächste Spiel auswärts gegen den HC Gröden.

 

VEU Feldkirch : EHC Lustenau 4:3 n.P. (0:0 / 2:2 / 1:1 / 0:0)

Neues Jahr beginnt mit Derby-Kracher

So wie das alte Jahr endet beginnt das neue Jahr 2020 für die Cracks des EHC Lustenau: nach dem Derby gegen den EC Bregenzerwald wartet nun das Team der VEU Feldkirch auf die Lustenauer. Dabei versuchen die Oberländer die Zuschauer-Marke von 5.000 zu knacken. Nach der Verletzung von Feldkirchs Top-Scorer Robin Soudek haben die Oberländer aufgerüstet und verpflichteten den finnischen Verteidiger Santeri Saari.

 

Keine Verschnaufpause gibt es für die Eishockey-Spieler der Alps Hockey League. Schon am zweiten Tag des neuen Jahres wird in der AHL eine komplette Runde gespielt. Dabei trifft der EHC Lustenau auswärts in der Vorarlberg Halle auf die VEU Feldkirch. Nach dem 9:1 Kantersieg der Lustenauer im letzten Aufeinandertreffen der beiden Erzrivalen aus dem Ländle wollen die Oberländer diese Scharte auswetzen und sich für diese Niederlage revanchieren.

 

Im Gegenzug möchten sich die Lustenauer drei weitere Punkte auf dem Konto gutschreiben lassen und somit ihre Position unter den Top-Sechs Teams der Liga festigen. Somit ist mit einem tollen und rassigen Derby gleich zu Jahresbeginn zu rechnen. Lustenaus Trainer Christian Weber und sein Team gehen nicht davon aus, dass es in Feldkirch einen ebenso klaren Kantersieg wie in Lustenau geben wird, doch mit dem notwendigen Einsatz und der Einhaltung des vorgegebenen Konzeptes ist ein Punktezuwachs mit Sicherheit möglich.

 

Bei den Oberländern wird der Top-Scorer Robin Soudek nach einer Handverletzung einige Wochen ausfallen. Aus diesem Grund haben die Vereinsverantwortlichen reagiert und einen neuen Legionär verpflichtet. Da im Bereich eines Stürmers kein adäquater Ersatz für Soudek zu finden war entschieden sich die Feldkircher für die Verpflichtung des 25 jährigen Finnen Santeri Saari. Somit will die VEU die Defensive stärken.

 

Der Trainerstab des EHC Lustenau hat sich für das Lokal-Derby einen Matchplan zurechtgelegt, der bei der Umsetzung auf dem Eis einen Punktezuwachs ermöglichen sollen. Wie schon bei den ersten Derbys ist es wichtig, keine überflüssigen Strafen zu nehmen und dem Gegner somit eine Überzahl auf dem Eis zu ermöglichen. Mit schnell vorgetragenen Angriffen und einer soliden Defensiv-Leistung wollen die Lustenauer die drei Punkte aus dem Oberland mitnehmen.

 

Spielbeginn in der Vorarlberg Halle ist um 19.30 Uhr.

VEU Feldkirch : EHC Lustenau

EHC Lustenau beendet das Jahr 2019 mit einem 5:3 Derby-Sieg gegen den EC Bregenzerwald

Einen verdienten 5:3 Erfolg feiert der EHC Lustenau im letzten Spiel des Jahres 2019 gegen den EC Bregenzerwald. Mit diesem Erfolg können die Lustenauer vorerst den vierten Tabellenrang absichern. Viel Zeit zur Erholung bleibt den Cracks von Trainer Christian Weber jedoch nicht, denn schon am 2. Januar 2020 folgt das große Vorarlberg-Derby gegen den Lokalrivalen aus Feldkirch.

 

 

Schon von Beginn an zeigen die Lustenauer viel Engagement und setzen die Wälder ab der ersten Minute unter Druck. Der erste Torerfolg lässt nicht lange auf sich warten. Bereits in der zweiten Minute können die Gastgeber über einen frühen Führungstreffer jubeln. Nach toller Vorarbeit von David König und Timo Demuth ist es Lucas Haberl, der mit einem Schlenzer in das kurze Kreuzeck den Wälder Torhüter bezwingen kann. Trotz weiterer Angriffe auf das Wälder Gehäuse kann jedoch kein weiterer Treffer erzielt werden – ganz im Gegenteil – nach einem Steilpass von Giovanni Vogelaar kann Tobias Fender für die Wälder in der neunten Minute ausgleichen. Dieses Tor gibt den Wäldern viel Selbstvertrauen und diese kommen immer besser ins Spiel. Die Lustenauer benötigen einige Minuten um sich von diesem Ausgleichstreffer zu erholen. Eine Minute vor Drittelsende – die Wälder spielen mit einem Mann mehr auf dem Eis – können die Lustenauer über dem abermaligen Führungstreffer jubeln. Nach gelungener Vorarbeit von Ryan Glenn ist es abermals Lucas Haberl, der zum 2:1 einnetzen kann. Mit diesem Zwischenstand geht es in die erste Drittelpause.

 

Beide Mannschaften kommen sehr fokussiert aus der Pause und können einige Möglichkeiten erarbeiten. Es sind abermals die Gastgeber aus Lustenau, die in der 26. Minute über den Führungstreffer jubeln können. Unwiderstehlich lässt Lustenaus Martin Grabher-Meier die Abwehr der Wälder stehen und kann nur durch ein Foul gestoppt werden – den Abpraller vom Wälder Torhüter Felix Beck kann Colin Long zum 3:1 nützen. In weiterer Folge entwickelt sich ein rassiges und schnelles Spiel auf dem Eis und beide Torhüter können sich mehrmals auszeichnen. In der 39. Minute kann der EHC auf 4:1 erhöhen. Der direkt von der Strafbank kommende Frederik Rasmussen bezwingt den Wälder Torhüter zum 4:1. Somit sind die Fronten für das letzte Drittel grundsätzlich geklärt, doch auf die Zuschauer/innen kommen noch 20 packende Spielminuten zu.

 

In der 43. Minute verhängen die Schiedsrichter einen Penalty für Lustenau. Der von Colin Long gut geschossene Strafstoß kann vom Wälder Torhüter Felix Beck jedoch mit einer Glanzparade abgewehrt werden. In der 47. Minute hat der sehr gut spielende Wälder Torhüter gegen Colin Long jedoch keine Abwehrmöglichkeit und es steht 5:1 für die Gastgeber. Wer nun dachte, das Spiel sei entschieden sah sich jedoch getäuscht. Treu nach dem Motto „never give up“ setzte der Wälder Trainer Markus Juurikkala 10 Minuten vor Spielende alles auf eine Karte. Bei einer Strafe der Lustenauer ersetze er den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Somit drängten sechs Wälder gegen vier Lustenauer auf den zweiten Treffer. Trotz zahlreicher Möglichkeiten blieb es weiterhin beim 5:1 Vorsprung für Lustenau. In der 57. Minute fasste auf Lustenauer Seite sowohl Chris D’Alvise als auch Lucas Loibnegger eine zwei Minuten Strafe aus. Wiederum wurde der Wälder Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzt. Diese sechs Wälder setzten die drei übrig gebliebenen Lustenauer ordentlich unter Druck. Jürgen Fussenegger (58. Minute) und Giovanni Vogelaar (60. Minute) konnten noch zwei weitere Treffer für den EC Bregenzwald erzielen, doch am schlussendlich verdienten Erfolg der Lustenauer änderte sich nichts mehr.

 

EHC Lustenau : EC Bregenzerwald 5 : 3 (2:1 / 2:0 / 1:2)

Tore EHC Lustenau: Lucas Haberl (2. Min. / 19. Min.), Colin Long (26. Min. / 47. Min.), Frederik Rasmussen (39. Min.)

Tore EC Bregenzerwald: Tobias Fender (9. Min.), Jürgen Fussenegger (58. Min.), Giovanni Vogelaar (60. Min.)

 

DANKE UND GUTEN RUTSCH

Im letzten Derby des Jahres treffen Lustenaus Löwen auf die Tiger aus dem Wald

Bereits zum vierten Mal in dieser Saison kreuzen der EHC Lustenau und der EC Bregenzerwald am kommenden Montag die Klingen. Die bisherigen drei Spiele konnte allesamt der EHC Lustenau für sich entscheiden, doch Vorsicht vor den Wäldern ist geboten. In den letzten Spielen zeigten sie aufsteigende Leistung. Um auch das vierte Derby zu gewinnen, bedarf es am zweitletzten Abend des Jahres 2019 einer konzentrierten und soliden Teamleistung. Spielbeginn in der Rheinhalle Lustenau ist um 19.30 Uhr.

 

Das Team rund um Kapitän Max Wilfan möchte das Jahr 2019 mit einem Derby-Sieg abschließen

  

Sowohl von der Tabellensituation als auch von der Statistik her spricht am Montag Abend alles für einen glatten Sieg des EHC Lustenau. Die Sticker befinden sich in den vorderen Regionen der Tabelle, der Bregenzerwald eher im unteren Bereich. Auch kannten die ersten drei Begegnungen der beiden Teams nur einen Sieger und der hieß jeweils EHC Lustenau.

 

Doch wenn dann um 19.30 Uhr der Puck von den Schiedsrichtern erstmals eingeworfen wird, sind diese Statistiken völlig uninteressant und wohl nur für die Geschichtsbücher wichtig. Das Lustenauer Team rund um Coach Christian Weber muss von der ersten Minute an mit voller Energie gegen die kampfstarken Wälder auftreten, um auch den vierten Sieg sicherstellen zu können.

In den letzten Partien konnte sich der EC Bregenzerwald steigern und hat mit dem schon in Lustenau engagierten Schweden Johan Lorraine einen neuen Top-Stürmer in ihren Reihen. Wenn man die Wälder ihr Spiel aufziehen lässt, werden sie für jedes Team in der Alps Hockey League ein gefährlicher Gegner.

 

Genau diese Situation gilt es zu vermeiden und den Wäldern das Spiel des EHC Lustenau aufzuzwingen. Lustenau hat vier starke Linien, von denen jede einzelne ein Spiel entscheiden kann. Wichtig wird auch sein, dass die Lustenauer Cracks das Spielkonzept von Trainer Christian Weber von der ersten Minute an umsetzen. Spielbeginn in der Rheinhalle Lustenau ist um 19.30 Uhr.

 

EHC Lustenau : EC Bregenzerwald

 

Montag, 30. Dezember 2019, 19.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau

Schiedsrichter: Matthias Ruetz, Oscar Wallner, Matteo Moidl, Gerhard Reisinger

Sticker nehmen drei Punkte gegen die Adler aus Kitzbühel mit nach Hause

Das Spiel wurde wegen dem Verkehr rund um den Arlbergtunnel erst um 21:30 angepfiffen. Die Cracks von Christian Weber hatten somit keine Zeit sich ordentlich aufzuwärmen und mussten direkt auf das Eis, um das Warmup zu absolvieren. 

 

Obwohl die Lustenauer sehr wenig Zeit hatten, um sich auf das Spiel vorzubereiten, starteten sie mit viel Energie in die Partie. Die mühevolle Anreise im Stau war den Spielern gar nicht anzusehen, denn sie konnten gleich am Anfang sehr gute Chancen herausarbeiten. Die ersten zehn Minuten wirkten die Adler regelrecht überrascht vom Tempo, mit dem der EHC Lustenau aus der Kabine kam. In der 14. Minute war es Colin Long, der den ersten Treffer des Abends erzielte. In der zweiten Hälfte des Drittels waren die Gastgeber ein wenig überlegen, der EHC Lustenau konnte die knappe Führung aber bis in die Drittelpause bringen.

 

Im Mittelabschnitt waren die Lustenauer klar überlegen und ließen die Adler nicht zu all zu vielen Möglichkeiten kommen. In der 27. Minute befanden sich die Sticker im Powerplay und konnten dieses durch Chris D´Alvise nutzen. Dieser Treffer zum 2:0 war jedoch nicht der Letzte in diesem Drittel. D´Alvise konnte in der 37. seinen zweiten Treffer des Abends zum 3:0 erzielen. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die zweite Drittelpause.

 

Im letzten Drittel kamen die Adler durch leichte Unkonzentriertheiten der Lustenauer zu einigen Chancen, René Swette war jedoch immer zur Stelle und konnte den Kasten freihalten. Als sich dann die Gastgeber im Powerplay befanden, konnten sie durch einen glücklichen Abfälscher vom eigenen Spieler ihren Ehrentreffer erzielen. Die Lustenauer ließen sich diesen Sieg aber nicht mehr nehmen. Elias Wallenta und Timo Demuth erzielten in der 56. Und 57. Minute noch zwei Treffer und besiegelten somit die drei Punkte.

 

Schon am Montag geht es mit dem nächsten Spiel im Derby gegen den EC Bregenzerwald weiter und am 2. Jänner bestreiten die Sticker das Derby gegen die VEU Feldkirch.

 

Adler Kitzbühel : EHC Lustenau 1:5 (0:1 / 0:2 / 1:2)

Lustenaus Löwen gastieren bei den Adlern in Kitzbühel

Schlag auf Schlag geht es weiter in der Alps Hockey League. Nach der knappen Overtime-Niederlage gastieren die Cracks des EHC Lustenau am Samstag in Tirol. Der nächste Gegner ist der Eishockeyclub Kitzbühel. Dabei geht es darum, den vierten Tabellenplatz zu sichern und nicht aus den fixen Play Off Plätzen zu rutschen.

 

Nicht viel Zeit bleibt den Spielern des EHC Lustenau in den Weihnachtsferien. Nur zwei Tage nach dem großen Showdown in der Rheinhalle mit dem direkten Tabellenkonkurrenten HC Pustertal, gastieren die Löwen beim EC „Die Adler“ Kitzbühel. Die Vorzeichen sind bei beiden Teams recht unterschiedlich. Während der EHC Lustenau an der Tabellenspitze um die direkte Play Off Qualifikation kämpft, ringen die Kitzbühler Adler im unteren Tabellenabschnitt gemeinsam mit dem EC Bregenzerwald und den Farmteams um eine gute Ausgangslage für die „Pre Play off“ Phase.

 

Das heißt, die Favoritenrolle ist klar verteilt und liegt unbestritten bei den Lustenauer Löwen. Erst zwei Mal innerhalb der letzten vier Jahre haben die Sticker gegen die Adler Federn und Punkte gelassen. Sieht man sich allerdings die letzten fünf Spiele an, ist der Trend bei beiden Mannschaften ähnlich. Die Youngsters des EHC Lustenau mussten sich nach einer langen Siegesserie auch wieder an das Gefühl einer Niederlage gewöhnen. Beide Mannschaften konnten von den letzten fünf Spielen bei zwei Niederlagen drei Spiele für sich entscheiden.

 

Das große Sorgenkind der Lustenauer ist dabei momentan sicherlich das Powerplay. Von vier Überzahlsituationen gegen die Pustertaler Wölfe wurde keine verwertet. Die Lustenauer konnten sich zwar gut im gegnerischen Drittel festsetzen, schafften es jedoch nicht, sich die Räume vor dem Tor zu schaffen, um tatsächlich gefährlich zu werden. Hier gilt es vor allem gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner, das Visier einzustellen und sich die Chancen konsequenter zu erarbeiten und dann auch auszunutzen.

 

Übertragung in der Rheinhalle Lustenau

Als kleines Schmankerl für die Fans wird das Spiel im Restaurant der Rheinhalle auf Großleinwand live übertragen. Lupo und sein Team würden sich freuen, den einen oder anderen Fan bei sich begrüßen zu dürfen. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

 

EC Kitzbühel : EHC Lustenau

Samstag, 28. Dezember 2019, 20.00 Uhr, Sportpark Kitzbühel

Schiedsrichter: Patrick Fichtner, Federico Stefenelli, Matthias Cristeli, Patrick Schonaklener

In der Verlängerung verliert der EHC Lustenau gegen Pustertal mit 2:3

Das Spitzenspiel der Alps Hockey League zwischen dem EHC Lustenau und dem HC Pustertal hielt was es versprochen hat. Zwei Mannschaften mit enorm hohen Speed, schnellen Spielzügen und körperlich intensiv geführten Zweikämpfen standen sich am heutigen Stefanietag in der Rheinhalle Lustenau gegenüber. Den Zuschauern wurde ein tolles und rassiges Spiel geboten, wobei die Südtiroler, die mit gesamt sechs aktuellen italienischen Nationalspieler antraten, in der Verlängerung das bessere Ende für sich hatten und zwei Punkte aus Lustenau entführten.

 

Von Beginn an spielten beide Mannschaften sehr offensiv und so entwickelte sich die erwartet tolle Partie zwischen den beiden Mannschaften. Schon in der zweiten Minute konnte das Team vom HC Pustertal über den Führungstreffer jubeln. Nach einem Abpraller nütze Tomaso Traversa eine der ersten Möglichkeiten zum 1:0. Lustenau hatte in Folge mehr vom Spiel, doch die gefährlicheren Möglichkeiten hatten die Südtiroler. In der siebten Minute entwischte Massimo Carozza der Lustenauer Verteidigung und lief alleine auf Torhüter René Swette zu. In Extremis konnte Swette einen frühen 0:2 Rückstand vermeiden. Weitere sieben Minuten später kratze Lustenaus Timo Demuth den Puck von der eigenen Torlinie. Kurz vor Drittelsende konnte jedoch Lustenau den Spielverlauf wenden. In der 18. Minute erkämpfte sich Lustenaus Kapitän Max Wilfan den Puck und passte ideal auf den freistehenden Mark Hurtubise. Dieser umkurvte den italienischen Torhüter und netzte zum 1:1 in die Maschen. Dem nicht genug konnte Lustenau 23 Sekunden vor Drittelsende über den Führungstreffer jubeln. Nach einem Abpraller von der Bande hinter dem Tor reagierte Chris D’Alvise am schnellsten und erzielte den Führungstreffer für Lustenau. Mit diesem Zwischenstand ging es in die erste Drittelpause.

 

Schon zu Beginn des zweiten Spielabschnittes zeigte Pustertal, dass sie nicht umsonst eine der besten Powerplay-Mannschaften der Liga sind. Mit einem Gewaltschuss von der blauen Linie erzielte Armin Hofer in Überzahl den Ausgleichstreffer für Pustertal. In der Folge kamen beiden Teams zu einigen Möglichkeiten, doch beide Torhüter zeigten tolle Paraden und konnten weitere Treffer verhindern. Somit ging es mit diesem 2:2 Unentschieden in das letzte Drittel.

 

Auch in diesem Spielabschnitt zeigten beide Teams, dass sie nicht umsonst unter den Top-Teams der Liga stehen. Chancen beinahe im Minutentakt gab es auf beiden Seiten zu bewundern. Das Spiel stand auf Messers Schneide und beide Teams spielten mit dem Willen, das Spiel für sich zu entscheiden. Trotz vieler Möglichkeiten endete dieses Drittel torlos und so musste die Verlängerung entscheiden. In der 63. Minute nützte Pustertals Stürmer Massimo Carozza einen schnellen Konter zum 3:2 Siegestreffer für den HC Pustertal.

 

EHC Lustenau : HC Pustertal 2:3 n.V. (2:1 / 0:1 / 0:0 / 0:1)

Lustenaus Löwen messen sich mit den Wölfen aus dem Pustertal

Ein Eishockey-Kracher zum Stephanstag gibt es für die Fans in der Lustenauer Rheinhalle, denn die Lustenauer empfangen um 19.30 Uhr das Team des HC Pustertal. Nicht viel Zeit zum Geschenke auspacken bleibt den Cracks des EHC Lustenau. Denn nach der kurzen Weihnachtspause steigt schon am Donnerstag dem 26.12.19 das nächste Eishockeyschmankerl. Die Sticker empfangen den AHL Mitfavoriten HC Pustertal aus dem Südtirol. 

 

Nach dem knappen Pflichtsieg gegen den KAC II empfangen die Löwen am kommenden Donnerstag um 19:30 Uhr den HC Pustertal in der Rheinhalle. Mit den Südtirolern gastiert ein hochkarätiger Gegner und Titel mit Favorit der laufenden Saison in Lustenau. Obgleich die Italiener im letzten Spiel beim Südtirolerderby gegen die Rittner Buam zu Hause eine 1:6 Niederlage kassierten, und dabei auch die Tabellenführung verloren haben, zählen sie unbestritten zu den konstantesten und besten Teams der Liga. 

Vergleichbar mit Lustenau haben auch die Südtiroler eine enorme Tiefe in der Qualität ihrer Linien. Im ersten direkten Duell konnte Lustenau mit 1:2 auswärts die Oberhand behalten und die drei Punkte aus Italien entführen. Die Tore für den EHC schossen im September Chris d´alvise und Lucas Haberl.

 

Beim ersten Duell in dieser Saison erzielte Youngster Lucas Haberl einen Treffer für Lustenau

Bei den Statistiken liegen beide Mannschaften recht eng beieinander. Sowohl in der Chancenauswertung, als auch im Penaltykilling liegen beide Teams gleichauf. Einzig im Powerplay sind die Pustertaler überlegen. Ganze 29% ihrer Powerplaymöglichkeiten werden in Toren verwertet. Hier ist bei den Lustenauern noch Luft nach oben. Ihr Wert liegt mit 18% weit hinter den Südtirolern.

Damit ergibt sich für die Sticker die Notwendigkeit, die Zeit in der Kühlbox möglichst zu minimieren und die eigenen Chancen effizient zu verwerten. Um die Punkte in Vorarlberg zu behalten ist eine geschlossene und disziplinierte Mannschaftsleistung abzurufen. Der Sieg wäre wichtig, um sich ein wenig Puffer nach unten zu verschaffen und den wichtigen Verbleib unter den ersten sechs Mannschaften der Tabelle abzusichern, was die direkte Play Off Qualifikation bedeuten würde. Mit lautstarken Fans auf den Tribünen sind sich die Spieler sicher, dass dieses Unterfangen gelingen kann.

 

EHC Lustenau : HC Pustertal

 

Donnerstag, 26. Dezember 2019, 19.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau

Schiedsrichter: Stefan Kummer, Florian Widmann, Florian Martin, Wolfgang Puff

Der EHC Lustenau müht sich zu einem Sieg gegen KAC

Mit Mühe und Not können die Lustenauer zwei Punkte aus Klagenfurt mitnehmen. Erst im Penaltyschießen entschieden die Sticker die Partie und können die kurze Pause bis zum nächsten Spiel am 26. Dezember zum Erholen nutzen. 

 

Das Team von Christian Weber konnte nie so richtig in die Gänge finden. Von Anfang an war den Spielern das Derby vom Donnerstag anzusehen. Die kurze Regeneration und die lange Busfahrt spielten den Jungs auch nicht in die Karten. Im ersten Drittel fiel auf beiden Seiten keine Tore, dies konnten die Mannschaften ihren Torhütern verdanken. René Swette konnte mit wunderbaren Paraden den Kasten freihalten.

 

Im zweiten Abschnitt veränderte sich am Spielfluss nicht viel. Es gab einige Chancen für beide Teams, jedoch kamen diese immer durch Fehler der gegnerischen Mannschaft zu Stande. In der 31. Minute war es dann Markus Pirmann der für den KAC anschreiben konnte. Nicht lange danach war es dann David König der den Ausgleich in der 33. Minute erzielen konnte.

 

Im letzten Drittel drückten die Lustenauer dann eindeutig mehr auf das Tor der Gastgeber, es wollten aber keine Tore fallen und so musste es über die Overtime ins Penaltyschießen. Auf Lustenauer Seite konnten alle drei Schützen, Colin Long, Mark Hurtubise und Max Wilfan, einschießen. Der KAC konnte nur ihren ersten Penalty verwerten, beim zweiten machte René Swette den Save und somit erhielt der EHC Lustenau den zweiten Punkt.

 

Klagenfurter : EHC Lustenau  1:2 n.P (0:0 / 1:1 / 0:0 / 0:0)

EHC Lustenau gastiert bei den Rotjacken in Klagenfurt

Nicht viel Zeit bleibt den EHC Cracks um den 9 : 1 Derby-Erfolg gegen die VEU Feldkirch zu genießen. Schon am Samstag treffen die Sticker im Rahmen der Alps Hockey League auf das Team des EC KAC II. Dabei ist es wichtig, konzentriert und aggressiv in die Partie zu starten, um die wichtigen drei Punkte in Bezug auf die Tabellensituation aus Klagenfurt zu entführen. 

 

In den letzten Spielrunden spitzte sich die Tabellensituation um die Top-Sechs Plätze immer mehr zu. Nur eine Platzierung unter diesen ominösen ersten sechs Rängen garantiert die fixe Teilnahme an den Play-Offs. Der EHC Lustenau liegt derzeit mit 41 Punkten auf Rang fünf. Um diese Platzierung abzusichern ist jeder Punktegewinn Gold wert. Dieser Situation sind sich die Cracks rund um Trainer Christian Weber bewusst. Mit dem notwendigen Respekt vor dem Gegner aber auch mit dem Erfolgserlebnis eines 9:1 Kantersieges gegen die VEU Feldkirch treten die Lustenauer die lange Reise nach Klagenfurt an.

 

Die Klagenfurter liegen derzeit mit 20 Punkten aus 22 Spielen auf Rang 15. Nach einem relativ guten Start in die Liga konnten sie bei den letzten 10 Spielen nur einen Sieg einfahren. Trotz dieser Ausgangslage ist das Team von Trainer Kirk Furey nicht zu unterschätzen. Schon im Hinspiel in Lustenau vor rund sechs Wochen war es ein ordentliches Stück Arbeit um mit 4:1 als Sieger vom Eis zu gehen.

 

„Das Spiel gegen den EC KAC ist komplett anders als gegen die VEU Feldkirch. Wir müssen uns auf die geänderten Gegebenheiten umstellen um auch in Klagenfurt drei Punkte entführen zu können. Die Mannschaft ist auf diese Herausforderung fokussiert und möchte den Siegeslauf auch beim KAC fortsetzen,“ so Lucas Haberl, der beim Spiel gegen die VEU Feldkirch zum Spieler des Abends gekührt wurde. Spielbeginn in der Stadthalle Klagenfurt ist am Samstag bereits um 17.00 Uhr.

 

EC KAC II : EHC Lustenau

Samstag, 21. Dezember 2019, 17.00 Uhr, Stadthalle Klagenfurt

EHC Lustenau schießt Feldkirch mit 9:1 aus der Halle

Der EHC Lustenau deklassiert die VEU mit 9:1 und qualifiziert sich somit für das Halbfinale der Österreichsen Meisterschaft in einem Spiel, welches man wohl schon lange nicht mehr in der Rheinhalle Lustenau gesehen hat. Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk bescheren die Cracks des EHC Lustenau dem Heimpublikum. Mit einem klaren 9:1 Erfolg gegen die VEU Feldkirch qualifiziert sich der EHC Lustenau eindrucksvoll für das Halbfinale der Österreichischen Meisterschaft. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel mit Vorteilen für die VEU Feldkirch kommen die Lustenauer wie ausgewechselt aus der Kabine und können das zweite Drittel mit 6:0 für sich entscheiden. Im letzten Spielabschnitt verwalten die Lustenauer und bezwingen die VEU schlussendlich mit 9:1. Es ist einer der höchsten Derby-Erfolge in der näheren Geschichte.

 

Mit viel Spannung erwarteten die knapp 2.000 Zuschauer in der Rheinhalle den Beginn des bereits dritten Aufeinandertreffens der Ländle Rivalen aus Lustenau und Feldkirch in dieser Saison. Schon vor dem Spiel war klar, dass der Sieger des Abends sich vorzeitig für das Halbfinale der Österreichischen Meisterschaft qualifizieren würde – der Verlierer muss jedoch um die Teilnahme bangen. Dementsprechend gingen beide Teams sehr konzentriert in dieses Derby. In den ersten Minuten kamen beide Teams zu einigen Möglichkeiten – dabei hatte jedoch die Gastmannschaft mehr vom Spiel. Lustenaus Torhüter René Swette bewahrte die Lustenauer vor einem frühen Rückstand. In der 13. Minute konnten jedoch die Gastgeber aus Lustenau über den Führungstreffer jubeln. Nach Vorarbeit von Collin Long und Martin Grabher-Meier umkurvte Ryan Glenn Feldkirchs Torhüter Alex Caffi und konnte zum Führungstreffer einnetzen. Doch die Freude der Lustenauer währte nur kurz. Nach nur weiters gespielten 50 Sekunden konnte Feldkirch in der Person von Christoph Draschkowitz den Ausgleichstreffer erzielen. Feldkirch hatte in weiterer Folge mehr vom Spiel doch mit diesem für Lustenau eher schmeichelhaften 1:1 ging es in die erste Drittelpause.

 

Im zweiten Spielabschnitt kamen die Cracks von Lustenau wie umgewandelt auf das Eis. Die Gäste aus Feldkirch wurden phasenweise im eigenen Drittel eingeschnürt. Der 2:1 Führungstreffer für Lustenau folgte jedoch einem schnell vorgetragenen Konter. Nach einem tollen Zuspiel von Verteidiger Daniel Stefan enteilte Lustenaus Lucas Haberl der Feldkircher Verteidigung und ließ Torhüter Caffi in der 23. Minute nicht den Funken einer Abwehrmöglichkeit. Nach nur weiteren gespielten 90 Sekunden erhöhte Kapitän Max Wilfan auf 3:1. Trotz weiteren guten Möglichkeiten für Lustenau dauerte es bis zur 32. Minute ehe Lustenaus Fans den 4:1 Treffer durch Martin Grabher-Meier bejubeln durften. In den verbleibenden acht Minuten im zweiten Drittel spielten sich die Lustenauer in einen wahren Spielrausch und erzielten durch Max Wilfan (36. Min.), Timo Demuth (38. Min.) und Elias Wallenta (39. Min.) drei weitere Treffer und führten zwischenzeitlich mit 7:1. Feldkirch konnte diesem Angriffsfurioso nichts entgegensetzen und so ging es mit diesem deutlichen Vorsprung in die zweite Drittelpause. Für Feldkirchs Torhüter Alex Caffi war der Arbeitstag beendet – er machte im letzten Drittel Platz für den Ersatztorhüter Patrick Kühne.

 

Mit einem Mann mehr auf dem Eis startete Lustenau in den letzten Spielabschnitt und konnte bereits in der 42. Minute den achten Treffer durch Martin Grabher-Meier verzeichnen. In weiterer Folge verwaltete Lustenau sehr clever den Vorsprung und ließ Feldkirch keine Möglichkeit, nochmals ins Spiel zu kommen. Knapp vor Spielende erzielte David Slivnik für Lustenau den neunten Treffer, was zugleich den Endstand in diesem Derby bedeutete. Schlussendlich war es ein absolut verdienter Sieg der Lustenauer, wobei das Ergebnis objektiv gesagt um ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen ist. Mit diesem Sieg ist der EHC Lustenau in der Österreichischen Meisterschaft Sieger der Gruppe West und somit fix für die Halbfinal-Spiele qualifiziert. Feldkirch hat noch die Möglichkeit, als bester Gruppenzweiter in die Halbfinalis einzuziehen.

EHC Lustenau : VEU Feldkirch 9:1 (1:1 / 6:0 / 2:0)

Österreichische Meisterschaft: Lustenau empfängt die VEU Feldkirch

Nach dem klaren Sieg der Löwen im letzten Derby in der Rheinhalle im Rahmen der AHL, treffen der EHC Lustenau und die VEU Feldkirch im Rahmen der österreichischen Meisterschaft erneut aufeinander, um die Schläger zu kreuzen. Dabei haben die Feldkircher bei den Stickern noch eine Rechnung offen.

 

Zum dritten Mal in dieser Saison treffen die Lustenauer Löwen und die VEU Feldkirch am Donnerstag aufeinander - zum zweiten Mal innerhalb der österreichischen Meisterschaft. Beide Mannschaften konnten bis jetzt jeweils einen Heimsieg feiern. In Feldkirch setzte sich die VEU im Rahmen der ÖM 3:2 nach Penalty durch und in Lustenau dominierte der EHC im Rahmen der AHL beim 7:3 klar. Die Österreichische Meisterschaft führt Lustenau momentan mit einem Punkt Vorsprung an. Auch in der AHL Tabelle sind die beiden Vereine Nachbarn. Lustenau liegt dabei mit drei Punkten Vorsprung -bei einem Spiel mehr- auf dem fünften Platz, Feldkirch auf dem Sechsten. Diese beiden Tabellen zeigen, wie ähnlich die Kaderqualität der beiden Teams ist. Hier entscheidet die Tagesverfassung über Sieg oder Niederlage.

 

Feldkirch konnte sich mit dem aus der Hockyepension zurückgekehrten Martin Mairitsch nochmals verstärken. Auch Philipp Kozcera steht den Montortstädtern nach seiner verletzungsbedingten Pause wieder zur Verfügung. Damit bekommt die Mannschaft um Trainer Patrice Lefebvre mehr Tiefe im Kader. Er kann auf drei starke Linien zurückgreifen.

 

Im Kader des EHC Lustenau ist die Sache gegenüber den letzten Spielen unverändert. Alle Spieler sind fit und freuen sich auf das Derby. Für die Cracks zählt nur noch der Sieg am Donnerstag. Um diesen einzufahren, muss die Toplinie der Feldkircher rund um Robin Soudek neutralisiert werden. Gemeinsam mit seinem Sturmpartner Dylan Stanley führt er die Scorerliste der AHL weiterhin souverän an. Schaffen es die Löwen wie im letzten Spiel in der Rheinhalle, dieses Duo zu entschärfen, dann stehen die Chancen gut, dass die drei Punkte in der Stickergemeinde bleiben. Dabei gilt es, diszipliniert zu spielen und sich nicht mit unnötigen Strafen selbst zu schwächen. Gespannt darf man wieder auf die jungen Wilden der Sticker sein, welche das erste Derby in der Rheinhalle mit sechs von sieben Toren schlussendlich entschieden haben.

 

Österreichische Meisterschaft:   EHC Lustenau : VEU Feldkirch

Sticker halten durch und gewinnen gegen den EC Bregenzerwald mit 7:4

Der EHC Lustenau kann eine ziemlich zerfahrene Partie für sich entscheiden. Die geduldigen Lustenauer beweisen zum Schluss ihre Klasse und machen in den Schlussminuten alles klar.

 

Das Spiel begann mit einem temporeichen Auf und Ab. Keine der beiden Mannschaften kam zu wirklich zwingenden Chancen. Beim EHC Lustenau waren die Probleme vor allem im Spielaufbau. Sie mussten immer wieder abdrehen du von neu beginnen. Das gleiche Problem hatten die Wälder, denn der Forecheck funktionierte bei beiden Mannschaften. Das erste Tor fiel für den EHC Lustenau durch Mark Hurtubise. Der Schuss passte perfekt und Hurtubise erzielte seinen ersten Treffer des Abends. Mit Mühe brachten die Lustenauer diesen Spielstand über die ersten 20 Minuten. Die Defensive lies durch einige Unkonzentriertheiten die Wälder zu Chancen kommen, René Swette war aber immer zur Stelle und konnte die Null bis zur Pause halten.

 

Im zweiten Drittel kamen die Lustenauer mit mehr Energie aus der Pause. Dominic Haberl erarbeitete sich die Scheibe in der Ecke des gegnerischen Drittels und netzte nach einem Alleingang das 2:0. Der EC Bregenzerwald konnte kurze Zeit später ihren ersten Treffer durch Daniel Ban erzielen. Die Lustenauer zeigten sich jedoch unbeeindruckt und kamen durch ein Foul der Wälder in eine Überzahlsituation. Ryan Glenn startete denn Angriff mit einem schönen Aufbaupass zu Max Wilfan, der dann im offensiven Drittel den freistehenden Timo Demuth im Slot finden konnte. Dieser feuerte per Direktschuss den gegnerischen Goalie durch die Hosenträger zum 3:1. Kurz vor Ende des zweiten Drittel befanden sich die Cracks von Christian Weber dann in doppelter Unterzahl und überstanden dieses, ohne einen Treffer zu kassieren. In einfacher Unterzahl war es dann Max Wilfan der Mark Hurtubise in der Mitte fand und dieser startete einen Angriff. Daniel Stefan fuhr mit und bekam den Pass von Mark Hurtubise. Daniel Stefan schoss den Shorthander wenige Sekunden vor Schluss des Drittels zum 4:1. Mit diesem Zwischenstand ging es dann auch in die zweite Drittelpause.

 

Das letzte Drittel begann nicht optimal für die Lustenauer. Nach zwei Strafen befanden sie sich erneut in doppelter Unterzahl. Dieses Mal konnte sich der EC Bregenzerwald über einen Treffer zum 4:2 durch Johann Lorraine im Powerplay freuen. Das nächste Powerplay der Wälder überstanden die Jungs wieder und nach dem Mark Hurtubise von der Strafbank zurückkam, erzielte er gleich seinen nächsten Treffer zum 5:2. Er fuhr um das Tor der Gegner herum, suchte eine Anspielstation, entschied sich jedoch selbst abzuschließen und schoss den Puck in die kurze Kreuzecke. Die Mannschaften wechselten sich im Tore schießen regelrecht ab und Hyyppa konnte einen Pass von Söder im Tor von René Swette unterbringen. Der Spielstand lautete mittlerweile 5:3 und die Wälder ließen nicht locker. Den nächsten Treffer erzielten auch die Wälder durch einen glücklichen Schuss von Vogelaar. Der EC Bregenzerwald kam mit ihrem vierten Tor immer näher an den Ausgleich heran. Der EHC Lustenau bewies aber seine Klasse und legte noch einen Zahn zu. Sie machten wieder Druck auf das Tor der Wälder und Stefan Hrdina konnte nach einem wunderschön herausgespielten Konterangriff den Puck im Tor der Gastgeber unterbringen. Nach einem Zuspiel von Dominic Haberl, hämmerte Stefan Hrdina die Scheibe in die kurze Ecke. Der EC Bregenzerwald probierte noch einmal Alles nach vorne zu werfen und nahmen den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Dies nutzte Mark Hurtubise aus und komplettierte seinen Hattrick in das leere Tor der Gastgeber.

 

EC Bregenzerwald : EHC Lustenau 4:7  (0:1 / 1:3 / 3:3)

EHC Lustenau duelliert sich mit dem EC Bregenzerwald

Im Rahmen der österreichischen Meisterschaft gastieren die Lustenauer Löwen am Mittwoch, den 11. Dezember 2019 in der Messehalle Dornbirn zum nächsten Derby beim EC Bregenzerwald. Trotz zweier bisheriger Erfolge gegen die Wälder ist das Team von Trainer Markus Juurikkala nicht zu unterschätzen.

 

Ganze 33 Spieler stehen gesamt im Kader des EC Bregenzerwald. Damit gestaltet sich der Wald für den Gegner immer ein wenig als Wundertüte. Man weiß nie genau, was „drinnen“ ist, beziehungsweise wer dann tatsächlich als Gegner auf dem Eis steht und was für ein Spiel den Gegner erwartet. Dementsprechend ist es für das Gastteam immer schwierig, sich taktisch auf die Wälder einzustellen.

 

Liest sich der EHC Lustenau auf dem Papier nach bisher zwei Erfolgen gegen die Wälder als klarer Favorit, so relativiert sich das Ganze, wenn man auf die letzten Wochen zurückblickt. Im Gegensatz zum Saisonbeginn, haben sich die jungen Wälder stabilisiert und die Leistungskurve zeigt klar nach oben. Mit dem erfahrenen Schweden Johan Lorraine konnten sie sich in der Offensive noch einmal verstärken. Lorraine, der bei seinem Einstand gleich einen Hattrick, und damit die Wälder gegen Cortina zum Sieg schoss, ist in Lustenau kein Unbekannter. Für ein kurzes Gastspiel schnürte er in der letzten Saison drei Mal die Schlittschuhe für die Löwen, ehe er dem genesenen Eetu-Ville Arkiomaa Platz machen musste und zu Bayreuth in die DEL2 wechselte.

 

Auch neben dem starken Neuzugang rechnet das Trainerteam der Lustenauer damit, dass die Wälder wohl in der besten Besetzung zu Hause gegen die Sticker antreten werden. Co-Trainer Mark Nussbaumer ist überzeugt, dass die Wälder -wenn einmal in Fahrt- jede Mannschaft in der AHL schlagen können. Deshalb sollte das Spiel auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden.

Die Niederlage vom letzten Wochenende gegen die Rittner Buam ist abgehakt und die Mannschaft konnte sich zu 100 % auf das Derby gegen die Wälder einstellen. Die Lustenauer Cracks wissen, dass sie momentan ein unangenehmer Gegner und trotz der letzten Niederlage das Team der Stunde sind. Das darf das Team jedoch nicht leichtsinnig werden lassen. Jeder muss auf dem Eis alles geben um einen Erfolg gegen die Wälder einfahren zu können.

 

 

Die Siegesserie des EHC Lustenau geht gegen die Rittner Buam zu Ende

Nach einem schnellen Spiel in Ritten muss sich der EHC leider mit 4:1 geschlagen geben. Das Spiel verlief über lange Zeit auf Augenhöhe, jedoch waren es lediglich einige Minuten an Unkonzentriertheit, die den EHC Lustenau den Sieg kosteten. Die Sticker mussten auf Colin Long verzichten, der leider krankheitsbedingt ausfiel.

 

Das Spiel begann für beide Seiten gut, jedoch hatten die Gastgeber die leichte Überhand. Die ersten paar Minuten konnten die Gegner die besseren Chance erarbeiten. Das erste Tor fiel trotzdem für die Lustenauer. Nach einem Schuss von Mark Hurtubise konnte Martin Grabher-Meier den Puck finden und kurvte um dem gegnerischen Goalie herum und schob ins leere Tor ein. Somit stand es nach keinen zwei gespielten Minuten schon 1:0 für den EHC Lustenau. Das gefiel den Italienern gar nicht und hatten prompt eine Antwort parat. In der 4. Minuten konnte Ritten durch Andreas Lutz und einem verdeckten Schuss von der blauen Linie egalisieren. Im ersten Drittel passierte dann nicht mehr viel und es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen.

 

Das zweite Drittel begann ähnlich wie das Erste mit Chancen auf beiden Seiten. Jedoch profitierten die Gastgeber von drei Minuten an Unkonzentriertheit der Sticker. In der 14. Minute konnte Frei im Powerplay den zweiten Treffer der Rittner Buam erzielen. In der 15. Minute war es abermals Andreas Lutz der das 3:1 für Ritten schoss. Und in der 16. Minuten traf Marcus Spinell durch einen cleveren Schuss zum 4:1. Die Lustenauer brauchten ein paar Wechsel um wieder in die Partie zu finden, konnten aber in den restlichen Spielminuten des zweiten Drittels nicht mehr viel zwingende Chancen kreieren.

 

Im letzten Drittel zeigten sich die Lustenauer von einer ganz anderen Seite. Sie kamen mit viel Energie und Schwung aus der Kabine, konnten den gegnerischen Tormann nicht bezwingen. Die Italiener spielten clever die Zeit herunter. Das Glück war diesen Abend auch nicht auf der Seite der Lustenauer, viele Scheibe hüpften über die Schläger der Cracks. Dadurch konnten die Rittner Buam immer wieder Entlastungsangriffe starten. Zum Schluss zeigten sich die Lustenauer überlegen, konnten aber nie wirklich zum Abschluss finden. Die Sticker konnten keinen Treffer mehr erzielen und somit lautete der Endstand 4:1.

 

Über das ganze Spiel waren beide Mannschaften auf Augenhöhe, Ritten profitierte großteils durch die kurze Unkonzentriertheit des EHC Lustenau im zweiten Drittel. Die Sticker konnten an diesem Abend leider keinen Weg finden Tore zu erzielen.

 

Rittner Buam vs. EHC Lustenau 4:1 (1:1 / 3:0 / 0:0)

 

Torschützen EHC Lustenau: Martin Grabher-Meier (2.)

Torschützen Rittner Buam: Andreas Lutz (4., 35.), Alex Frei (34.), Marcus Spinell (36.)

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Der schwere Gang des EHC Lustenau zu den Rittner Buam

Im Bozner Talkessel werden die Lustenauer von den Rittner Buam empfangen. Dabei geht es bei diesem schweren Auswärtsspiel im direkten Duell um den zweiten Platz in der Tabelle und um die Absicherung nach unten. Die Südtiroler – mit einem Spiel weniger in den Beinen – liegen derzeit mit 42 Punkten und somit einem Punkt mehr als die Lustenauer auf dem zweiten Tabellenrang.

Von den letzten dreizehn Spielen konnten die Cracks des EHC zwölf Spiele gewinnen. Seit mittlerweile acht Spielen ist der EHC ungeschlagen. Doch am Samstag zählt das alles nicht mehr und ist reine Statistik. Denn es wartet auf die Löwen im Südtirol ein ganz schwerer Gegner. Mit den Rittner Buam geht es zu einer der konstantesten Mannschaften im Spitzenfeld der Alps Hockey League.

Ritten ist das einzige Team der AHL, welches in der laufenden Saison den gegnerischen Torhüter öfters hinter sich greifen hat lassen, als der EHC. Sie haben ein extrem starkes Powerplay und lassen es dabei im Schnitt fast jedes zweite Mal klingeln. Für die Lustenauer bedeutet das, dass man extrem diszipliniert spielen und unnötige Strafen vermeiden muss. Speziell die ersten zwei Linien der Südtiroler sind extrem stark und werden die Defensive der Lustenauer Cracks öfters vor eine Herausforderung stellen. Hier müssen die Löwen kompakt stehen, um den gegnerischen Stürmern möglichst wenig Raum zu geben.

 

Umgekehrt könnte die Tiefe vom Lustenauer Kader ein guter Vorteil für den EHC sein. Die jungen Stürmer haben ihr Visier gut eingestellt und es kann jede Linie der Sticker für Tore sorgen. „Ritten ist eine extrem gute Mannschaft und sie sind ein sehr starkes Heimteam“, meint Coach Christian Weber und führt weiter aus, dass es ein perfektes Auswärtsspiel geben muss, um die drei Punkte aus dem Südtirol zu entführen.

 

Glücklicherweise kann er hierbei beim Kader aus dem Vollen schöpfen. Das vervielfacht natürlich die taktischen Möglichkeiten der Coaches. Speziell die Rückkehr von Frederik Rasmussen freut das Trainerteam besonders. Frederik konnte gegen die Black Wings aus Linz seinen ersten Pflichtspieleinsatz für die Löwen absolvieren und gab dabei eine bärenstarke Vorstellung. Mit einem Tor und einem Assist trug er erheblich zu diesem Sieg bei.

 

Rittner Buam : EHC Lustenau

Sa. 7. Dezember 2019, 20.00 Uhr, Arena Ritten

Schiedsrichter: Federico Giacomozzi, Alex Lazzeri, Christian Eisl, Davide Mantovani

EHC Lustenau besiegt Asiago mit 4:2

In einem sehr spannenden und lange offenem Spiel besiegt der EHC Lustenau Asiago Hockey mit 4:2 und kann sich in der Tabelle auf Rang zwei verbessern. Den 1:2 Rückstand nach 40. Minuten konnte der EHC mit viel Einsatz, Kampf und Engagement in den letzten 20 Minuten in einen wichtigen Sieg umwandeln. Somit konnte Lustenau ein perfektes Wochenende mit sechs Punkten verbuchen.

Nach dem gestrigen 7:2 Pflichtsieg des EHC Lustenau gegen Linz war heute mit Asiago Hockey ein ganz anderes Kaliber zu Gast in der Rheinhalle Lustenau. Schon ab der ersten Minute zeigten beide Teams ihre Klasse und die Zuschauer bekamen Chancen auf beiden Seiten zu sehen. Als erstes Team durfte Lustenau über einen Treffer jubeln. Nach perfekter Vorarbeit von Ryan Glenn konnte Timo Demuth den italienischen Torhüter in der 8. Minute zum 1:0 bezwingen. Trotz zahlreicher Möglichkeiten sowohl von Lustenau als auch von Asiago ging es mit diesem knappen Zwischenergebnis in die erste Drittelpause.

 

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes hatte Lustenau die große Möglichkeit auf das 2:0. Mark Hurtubise fuhr alleine auf den italienischen Torhüter Gianluca Vallini zu, konnte diesen jedoch nicht bezwingen. Mehr und mehr drückte Asiago – ausgestattet mit einigen italienischen Nationalspielern und Top Legionären – die Lustenauer in die Defensive. In der 25. Minute war es dann soweit: im Powerplay konnte Steve McParland Lustenaus Torhüter René Swette bezwingen. Nur fünf Minuten später klingelte es wiederum im Kasten der Lustenauer. Es war Phil Pietroniro der mit einem verdeckten Schuss für das 2:1 für die Italiener sorgte. In dieser Phase kontrollierte Asiago das Geschehen auf dem Eis. Die Lustenauer wehrten sich erfolgreich und so ging es mit 1:2 aus Sicht der Lustenauer in die zweite Drittelpause.

 

Der Beginn des letzten Spielabschnittes war geprägt von einigen Strafen für Lustenau. Die doch sehr robust auftretenden Italiener gingen in dieser Phase relativ leicht zu Boden und konnten somit einige Male in Überzahl agieren. Sämtliche Möglichkeiten der Italiener wurden jedoch mit viel Einsatz und Willen zunichte gemacht. Gestärkt aus dieser Phase des Spieles kamen nun die Lustenauer immer besser ins Spiel und erzielten durch Chris D’Alvise in der 47. Minute den verdienten Ausgleichstreffer. Nun war das Momentum auf Seiten der Lustenauer. Eine zwei Minuten Strafe für Asiago nützte Lustenau optimal aus und ging durch einen Schuss von Stefan Hrdina in der 53. Minute mit 3:2 in Führung. Nur zwei Minuten später sorgte Chris D’Alvise mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum 4:2 für die Vorentscheidung in der Rheinhalle Lustenau ( 55. Min.). In der Schlussphase des Spieles ersetzte Asiago Torhüter Vallini durch einen sechsten Feldspieler. Tore vielen jedoch keine mehr und so konnte Lustenau wichtige drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten um die Top-Sechs Ränge in der Tabelle mit 4:2 einfahren.

 

EHC Lustenau : Asiago Hockey 4:2 (1:0 / 0:2 / 3:0)

7:2 Kantersieg des EHC Lustenau gegen Steel Wings Linz

Einen ungefährdeten 7:2 Erfolg feiert der EHC Lustenau gegen die Steel Wings aus Linz. Ein gelungenes Comeback feiern dabei Colin Long und Martin Grabher-Meier. Auch Frederik Rasmussen feierte nach langer Verletzung sein erstes Pflichtspiel für den EHC Lustenau, erzielte sein erstes Tor und wurde zum Spieler des Abends gewählt. Schon morgen Sonntag kommt es zum Spitzenspiel zwischen dem EHC Lustenau und Asiago Hockey.

 

 

Schon vor dem Spiel waren die Favoritenrolle klar vergeben: Lustenau als Tabellen vierter empfing das Schlusslicht aus Linz. Dementsprechend gestalteten sich auch die ersten Minuten in der Rheinhalle. Von Beginn an machte Lustenau Druck auf das Linzer Gehäuse. Schon in der vierten Minute konnte Lustenau den Führungstreffer durch Colin Long bejubeln. In weiterer Folge erarbeitete sich Lustenau viele Möglichkeiten. Einzig dem Linzer Torhüter Thomas Stroj war es zu verdanken, dass die Linzer keine weiteren Treffer erhielten. Mit zahlreichen Glanzparaden machte er es den Lustenauer Stürmern sehr schwer. Dadurch kamen auch die Linzer zu vereinzelten Möglichkeiten. Eine davon nutzte Philipp Maurer in der 16. Minute zum Ausgleichstreffer. Mit diesem doch überraschenden Spielstand ging es in die erste Drittel pause.

 

Im zweiten Spielabschnitt drehten die Lustenauer auf und erzielten Tor um Tor. Den Anfang dieser Serie machte David Slivnik, der in der 24. Minute den erneuten Führungstreffer für Lustenau erzielte. Nur eine Minute später konnte Frederik Rasmussen, der das erste Pflichtspiel für Lustenau absolvierte, auf 3:1 erhöhen. In die Tordurchsage des Stadionsprechers hinein erzielte Chris D’Alvise den vierten Treffer für Lustenau. Der Linzer Stefan Freunschlag konnte in der 31. Minute auf 4:2 verkürzen. Die kleine Hoffnung, die sich die Linzer durch diesen Treffer machten, ließ Stefan Hrdina durch das 5:2 in der 34. Minute versiegen. Wiederum nur knapp 30 Sekunden später erhöhte Chris D’Alvise auf 6:2. Nach dem 7:2 durch Martin Grabher-Meier in der 35. Minute waren alle Zweifel an einem klaren Sieg für Lustenau verflogen. Mit dieser deutlichen Führung ging es in die zweite Drittel pause.

 

Im letzten Spielabschnitt schonten die Lustenauer Kräfte für das morgen bevorstehende schwere Spiel gegen Asiago Hockey und schalteten einen Gang zurück. Geschickt verwalteten sie diesen deutlichen Vorsprung und kamen zu zahlreichen Möglichkeiten, welche jedoch allesamt durch den nach dem zweiten Spielabschnitt eingewechselten Torhüter Beni Halasz zunichte gemacht wurden. So endete dieses Aufeinander treffen zwischen dem EHC Lustenau und den Steel Wings Linz mit einem deutlichen 7:2 Erfolg für Lustenau.

 

EHC Lustenau : Steel Wings Linz 7:2 (1:1 / 6:1 / 0:0)

Lustenaus Löwen duellieren sich mit Linz und Asiago

Mit einem Doppelwochenende geht es für den EHC Lustenau in der Alps Hockey League weiter: am Samstag gastieren die Steel Wings aus Linz in der Rheinhalle. Am Sonntag treffen die Lustenauer vor heimischem Publikum auf das Team aus Asiago. Dabei können die Voraussetzungen nicht unterschiedlicher sein. Die Linzer rangieren abgeschlagen auf dem letzten Tabellenrang – das Team aus Asiago ist im Spitzenfeld der Liga platziert.

 

Am Samstag treffen die Cracks von Lustenaus Coach Christian Weber auf das Team aus Linz. Die Stahlstädter sind noch nicht ganz in der Liga angekommen und rangieren mit lediglich zwei erkämpften Punkten abgeschlagen auf dem letzten Rang. Einzig ein Sieg nach Penalty-Schießen gegen Cortina steht auf der Habenseite. Anfang November konnte Lustenau das Auswärtsspiel in Linz mit 7:0 ganz klar für sich entscheiden. Ein anderes Ergebnis als ein klarer Sieg des EHC am Samstag wäre wohl eine sehr große Überraschung. Spielbeginn am Samstag in der Rheinhalle Lustenau ist um 19.30 Uhr.

 

 

Schon knapp 20 Stunden später sieht die Ausgangslage beim Heimspiel gegen Asiago jedoch ganz anders aus. Die Venetier sind wie schon in den letzten Jahren der Alps Hockey League in den vorderen Regionen der Tabelle zu finden. Asiago verfügt über ein sehr starkes Kollektiv mit zusätzlich hervorragenden Stützen in der Mannschaft. Dies mussten die Lustenauer bereits beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison zur Kenntnis nehmen. Mitte Oktober setzte es auswärts eine 3:7 Niederlage. Top-Scorer Steven McParland erzielte in der bisherigen Saison bereits 15 Volltreffer. Auch kann Asiago auf die Dienste einiger italienischer Nationalspieler zurückgreifen. Ganz stark präsentiert sich auch die Defensive, angeführt von Torhüter Gianluca Vallini, der auf eine Fangquote von über 93 Prozent verweisen kann.

 

Bei diesem Spiel handelt sich um ein Duell mit einem direkten Konkurrenten in Bezug auf die ersten sechs Plätze in der Liga. Diese bedeuten eine fixe Qualifikation für die Play-Offs. Gestützt auf eine solide und schnörkellos agierende Defensive müssen die Stürmer den direkten Weg zum Tor suchen und die sich bietenden Möglichkeiten verwerten. Für Lustenau spricht die Tiefe des Kaders – alle Linien sind stark genug, um die Italiener unter Druck zu setzen und ihnen das Spiel aufzuzwingen. Spielbeginn am Sonntag in der Rheinhalle Lustenau ist bereits um 17.30 Uhr.

 

EHC Lustenau : Steel Wings Linz

Samstag, 30. November 2019, 19.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau

Schiedsrichter: Leopold Durchner, Sebastian Lendl, Konrad Legat, Ondrej Pesek

 

EHC Lustenau : Asiago Hockey

Sonntag, 1. Dezember 2019, 17.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau

Schiedsrichter: Leopold Durchner, Sebastian Lendl, Konrad Legat, Florian Martin

3:2 Arbeitssieg des EHC Lustenau gegen die Silver Caps aus Wien

Die erwartet schwere Aufgabe hatte der EHC Lustenau gegen die Vienna Silver Caps zu lösen. Die junge Truppe aus Wien brachte Lustenau an den Rand einer Niederlage, doch schlussendlich konnte der EHC das Spiel mit 3:2 nach Penalty-Schießen für sich entscheiden. Über 65 Minuten war es ein Spiel auf Messers Schneide, doch am Schluss konnte sich das Heimteam durchsetzen und weitere zwei Punkte auf dem Konto verbuchen.

Von Beginn an entwickelte sich in der Rheinhalle Lustenau eine rassige Partie zwischen dem Gastgeber und den Gästen aus Wien. Den ersten Hochkaräter in dieser Partie konnte das Heimteam aus Lustenau für sich verbuchen. Nach einem Steilpass lief Mark Hurtubise alleine auf den Wiener Torhüter zu, konnte diesen umspielen aber brachte die Scheibe nicht im Gehäuse unter. Einige Minuten später machte es David König besser. Nach Vorlage von Jordan Pfennich und Dominic Haberl versenkte König den Puck in der 19. Minute erstmals im Gehäuse der Wiener. Mit diesem knappen Spielstand ging es auch in die erste Drittelpause.

 

Wie schon im ersten Drittel ging es rassig zur Sache. Eine Unstimmigkeit zwischen Lustenaus Chris D’Alvise und Wiens Armin Preiser wurde auf dem Eis mit den Fäusten bereinigt. Dies brachte beiden Spielern eine 5-Minuten Strafe ein. Dann wurde auch wieder Eishockey gespielt und beide Teams gingen offensiv in den weiteren Verlauf des zweiten Drittels. Richtig spannend wurde es in der 36. Minute. Lustenau agierte in Unterzahl, kam jedoch durch David Slivnik zu einer Top-Möglichkeit. Der Schuss des Verteidigers ging jedoch nur an das Torgehäuse. Im Gegenzug waren die Wiener Erfolgreich und konnten durch Markus Hermanstad den Ausgleichstreffer erzielen. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Drittelpause.

 

Dabei hatten die Wiener den besseren Start und gingen durch einen schön heraus gespielten Konter bereits nach 43 gespielten Sekunden mit 2:1 in Führung. Trotz intensiver Bemühungen der Lustenau sollte dieser Vorsprung für die Wiener noch lange halten. Das Spiel verlagerte sich immer mehr in das Verteidigungsdrittel der Wiener. Gestärkt durch einen starken Torhüter und einer tief stehenden Verteidigung machten es die Caps den Lustenauern sehr schwer, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Rund vier Minuten vor Spielende konnte Lustenau mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren. Vor dieser Überzahl-Situation nahm Lustenaus Trainer Christian Weber ein Time-Out, um die Cracks nochmals zu instruieren. Diese Unterbrechung zeigte Wirkung, denn rund drei Minuten vor Spielende konnte David Slivnik aus einem Gestocher heraus den verdienten Ausgleichstreffer erzielen. Trotz mehrerer Möglichkeiten auf beiden Seiten änderte sich nichts mehr am Ergebnis und so ging es in die Overtime.

 

Auch in dieser 5-Minütigen Verlängerung konnten beide Teams trotz zahlreicher Möglichkeiten keinen weiteren Treffer erzielen und so musste das Penalty-Schießen entscheiden. Dabei hatte Lustenau das bessere Ende für sich und konnte nach den Toren von Chris D’Alvise und Mark Hurtubise den 3:2 Sieg für Lustenau sicherstellen.

 

EHC Lustenau : Vienna Silver Capitals 3:2 n.P. (1:0 / 0:1 / 1:1)

Lustenaus Löwen zu Hause gegen die Silver Caps aus Wien

Nach dem 7:3 Derby-Erfolg gegen die VEU Feldkirch bleibt den Lustenauer Cracks nur wenig Zeit zur Regeneration. Schon am Dienstag steigt das nächste Spiel der Alps Hockey League in der Rheinhalle. Zu Gast sind die jungen Wilden von den Vienna Silver Capitals, die in dieser Saison schon einige positive Überraschungen ablieferten.

 

Mit den Vienna Silver Capitals gastiert eine Mannschaft in Lustenau, mit der die Löwen noch eine Rechnung offen haben. Eher überraschend verlor das Team von Christian Weber vor einigen Wochen in Wien mit 4:2 und kassierte somit die einzige Niederlage in den letzten zehn Spielen. Dass die Vienna Capitals nicht zu unterschätzen sind und jedem Gegner alles abverlangen können, haben sie diese Saison nicht nur gegen die Lustenauer bewiesen - Gröden und Salzburg ließen gegen das Wiener Farmteam schon Federn.

Elias Wallenta, Doppeltorschütze gegen die VEU, will mit dem EHC Lustenau auch gegen die Vienna Silver Caps punkten

 

Auch wenn die Tabellensituation eine klare Sprache spricht und Lustenau ganz klar die Favoritenrolle übernimmt, darf man das Spiel keines Falls auf die leichte Schulter nehmen. Das „Sorgenkind“ bei den Löwen ist sicherlich das Powerplay. Hier gilt es, effizienter zu werden, und den Abschluss schneller zu suchen. Mit dem eiskalten Tor gegen Feldkirch hat Ryan Glenn gezeigt, dass er ein ausgefuchster Routinier ist. Es bleibt zu hoffen, dass seine Routine auch im Powerplay den gewünschten Erfolg bringt und die Überzahlteams schneller und effizienter ihre Punkte machen.

Völlig zufrieden, wenn auch nicht überrascht, ist das Trainergespann Weber/Nußbaumer von den jungen Eigenbauspielern. König, Demuth, Wallenta und Co spielen ein sehr erfrischendes und kreatives Eishockey, welches in den letzten Spielen immer wieder mit sehr schönen und erfolgreichen Toren belohnt wurde. Sie haben sich sowohl spielerisch, als auch physisch und mental hervorragend entwickelt. Auch gegen die Silver Caps wollen sie das so beibehalten und für viel Verkehr vor dem gegnerischen Tor sorgen. Spielbeginn am Dienstag in der Rheinhalle Lustenau ist um 19.30 Uhr.

 

EHC Lustenau : Vienna Silver Capitals

Dienstag, 26. November 2019, 19.30 Uhr, Rheinhalle Lustenau

Schiedsrichter: Daniel Gamper, Tobias Holzer, Johannes Huber, Daniel Rinker

EHC Lustenau deklassiert die VEU mit 7:3

„Hier spielt die Zukunft“ – mit diesem Slogan wirbt der EHC Lustenau sogar im Logo. Dieses Motto wurde beim Derby gegen Feldkirch eindrucksvoll bestätigt. Sechs der sieben erzielten Tore gingen auf das Konto von Lustenauer Eigenbauspieler. Mit diesem 7:3 Erfolg deklassierte der EHC Lustenau die VEU Feldkirch und konnte sich somit eindrucksvoll für die 3:4 Niederlage in Feldkirch revanchieren. Die Lustenauer Erfolgsserie konnte somit prolongiert werden und schon am Dienstag wartet das nächste Spiel für Lustenaus Löwen.

Mit viel Schwung und Elan begann das Derby der Erzrivalen aus Lustenau und Feldkirch. Beide Teams waren bis an die Haarspitzen motiviert und das widerspiegelte sich auf dem Eis. Vor beinahe ausverkaufter Halle konnten beide Teams von Beginn an zahlreiche Möglichkeiten kreieren. Den ersten Aufreger gab es in der siebten Minute. Bei einem Gestocher vor dem Feldkircher Gehäuse sahen die Lustenauer Spieler den Puck bereits im Tor, doch die Schiedsrichter entschieden auf kein Tor. Nur drei Minuten später war es jedoch soweit: Lustenaus David König konnte Feldkirchs Torhüter erstmals in der 11. Minute zum 1:0 Führungstreffer für die Gastgeber bezwingen. In der weiteren Folge verlagerte sich das Spielgeschehen mehr und mehr in das Drittel der Feldkircher, doch ließen auch die Feldkircher nicht locker und konnten durch ihren Top-Torschützen Robin Soudek die Führung der Lustenauer egalisieren (18. Minute). Mit diesem für Feldkirch eher schmeichelhaften Ergebnis ging es in die erste Drittelpause.

 

Im zweiten Spielabschnitt erwischte Lustenau einen Auftakt nach Maß und erzielte nur 48 Sekunden nach Wiederbeginn abermals den Führungstreffer. Nach herrlicher Vorlage von Max Wilfan konnte Timo Demuth über diesen Treffer jubeln. Noch während der Ansage des Stadionsprechers klingelte es abermals im Kasten der Oberländer. Eigenbauspieler Lucas Haberl konnte Feldkirchs Torhüter Alex Caffi zum dritten mal bezwingen. Es bedurfte einer 5:3 Überzahl-Situation auf dem Eis für den Anschlusstreffer für Feldkirch. Abermals war es Robin Soudek, der Lustenaus Schlussmann René Swette bezwingen konnte. Somit hatte jedoch Feldkirch sein Angriffspulver verschossen. Es dauerte bis zur 37. Minute bis abermals Lustenau über den nächsten Treffer jubeln konnte. Dominic Haberl erzielte den vierten Treffer für Lustenau. Doch damit war es noch nicht vorbei: in Unterzahl konnte Neuzugang Ryan Glenn nach herrlichem Zuspiel von Chris D’Alvise seinen ersten Treffer für Lustenau nur 40 Sekunden vor Drittelsende erzielen. Mit diesem klaren 5:2 Vorsprung ging es in die zweite Pause.

 

Den Bemühungen der Feldkircher diesen Rückstand zu egalisieren setzte Lustenaus Elias Wallenta schon in der 53. Minute mit dem 6:2 ein Ende. Für Feldkirchs Torhüter Alex Caffi war dieser sechste Treffer für Lustenau zu viel und er wurde durch Ersatztorhüter Dominic Divis ersetzt. Divis konnte den Kasten bis zur 58. Minute sauber halten, doch dann konnte auch er von Lustenaus Doppeltorschützen Elias Wallenta bezwungen werden. In den Siegesjubel der Lustenauer erzielte Feldkirch eine Sekunde vor Spielende durch Smail Samardzic noch den dritten Treffer für Feldkirch, doch am klaren Erfolg der Lustenauer gab es nichts mehr zu rütteln.

 

EHC Lustenau : VEU Feldkirch 7:3 (1:1 / 4:1 / 2:1)

Großes Vorarlberg Derby in der Reinhalle

Die Mutter aller Derbys steigt in der Rheinhalle Lustenau - es ist das älteste aller Derbys im Vorarlberger Eishockey. Die Fans bezeichnen es als die „Mutter“ aller Derbys. Mussten sich die Löwen ersatzgeschwächt in Feldkirch vor zwei Wochen in der Vorrunde zur österreichischen Meisterschaft noch knapp mit 2:3 nach Penaltyschießen geschlagen geben, brennen sie zu Hause im Rahmen der AHL auf die Revanche.

 

 Nach dem 6:5 Auswärtssieg in Cortina bleiben den Cracks des EHC Lustenau nur zwei Tage, um sich von den Strapazen zu erholen und um sich für das große Derby im Vorarlberger Eishockeysport vorzubereiten. Denn am Samstag ist mit der VEU Feldkirch der große Rivale aus dem Oberland in der Rheinhalle Lustenau zu Gast. Die Geschichte der beiden Vereine ist trotz der großen sportlichen Rivalität sehr eng miteinander verbunden. Viele spannende Derbyschlachten wurden schon gefochten, Freud und Leid lag oft sehr nah beieinander, und so sehr Niederlagen schmerzten, umso schöner waren die Erfolge.

Diese Rivalität und die Geschichte werden die Rheinhalle auch diesen Samstag wieder zu einem Hexenkessel verwandeln. Die Gastgeber erwarten ein ausverkauftes Haus und eine brodelnde Stimmung. Jeder, der so ein Derby schon einmal erlebt hat, erkennt diese unverkennbare, einzigartige Stimmung, welche dieses Ereignis mit sich bringt. Auch für die Spieler selbst ist das Derby gegen Feldkirch immer eine spezielle Sache und man merkt, dass die Anspannung -verglichen mit anderen Spielen- auf einem anderen Level ist.

 

 

Dabei hat diese Begegnung seit Jahrzehnten seine eigenen Gesetze. Favoriten gingen schon gnadenlos unter und Underdogs feierten Siege in den letzten Minuten. Gab es Zeiten, wo die Favoritenrolle klar gegeben war, so stehen sich morgen zwei ebenbürtige Gegner gegenüber. Für beide Mannschaften ist die Ausgangslage recht ähnlich. Beide Teams stehen in der Tabelle im oberen Mittelfeld und dürfen sich berechtigt Hoffnungen auf eine direkte Qualifikation für die Playoffs machen.

 

Die Legionäre sind auf beiden Seiten brandgefährlich und können im Alleingang Spiele entscheiden. Es kann jedoch auch gut passieren, dass diese sich gegenseitig entschärfen und aus dem Spiel nehmen. Dann könnte es gut möglich sein, dass die „hinteren“ Reihen den Verlauf des Spiels bestimmen. Auch weisen beide Mannschaften eine sehr ähnliche Statistik vor. Einzig das Feldkircher Unterzahl spiel scheint nicht das Stabilste zu sein. Das heißt umgekehrt für die Löwen, dass sie durch ein intelligentes und schnelles Spiel die Feldkircher zu Strafen verleiten müssen, um dann im Powerplay ihre Chance zu nutzen.

 

Entscheidend wird sicherlich die Tagesverfassung der Mannschaften sein. Hierbei gilt es zu hoffen, dass der eine Tag Pause für die Lustenauer Cracks reicht, um die Energiespeicher wieder komplett zu füllen. Nur mit einer Topleistung kann man die Oberländer bezwingen.

JHV des EHC Lustenau: Erfolgreiche Saisonbilanz und große Ziele

Cheftrainer Christian Weber bleibt dem EHC für die nächsten vier Jahre als Trainer erhalten!

Am Mittwoch Abend fand im VIP-Raum der Rheinhalle Lustenau vor großer Kulisse die Jahreshaupt-versammlung des EHC Lustenau statt. Dabei konnte Präsident Herbert Oberscheider über eine sowohl sportlich als auch finanziell erfolgreiche Saison bei der ersten Mannschaft sowie im Nachwuchsbereich bilanzieren. Zusätzlich wurden mit Collin Long sowie Frederik Rasmussen zwei neue Spieler für die kommende Saison vorgestellt. Zum Ende der Jahreshauptversammlung präsentierte Oberscheider einen Masterplan, der unter gewissen Umständen einen EBEL Einstieg in vier Jahren vorsieht.

 

 

 

Standesgemäß eröffnete Herbert Oberscheider, Präsident des Vereines die Jahreshauptversammlung des EHC Lustenau. Dabei unterstrich er die tollen Erfolge, die sowohl in der Kampfmannschaft als auch im Nachwuchsbereich erzielt werden konnten. Oberscheider betonte die positive Entwicklung innerhalb des Vereines und bedankte sich bei allen Sponsoren, bei den Fans und in erster Linie bei den freiwilligen Helfern des Vereines, ohne die eine Aufrechterhaltung des Spielbetriebes unmöglich wäre. Finanziell schloss der Verein mit einem leichten Plus die Saison ab.

 

 

Hanno Alge, der in den letzten Jahren als Hauptsponsor des Vereines fungierte, wurde bei der Jahreshauptversammlung als Ehrenmitglied des EHC Lustenau ausgezeichnet. „Weit über seine Funktion als Hauptsponsor hinaus, engagierte sich Hanno für den Verein und trägt einen wesentlich Teil zur Weiterentwicklung des Vereines bei,“ begründet Herbert Oberscheider diese Entscheidung.

 

 

Collin Long sowie Frederik Rasmussen stürmen in der kommenden Saison für Lustenau

Intensivst wurde in den letzten Wochen an der Zusammensetzung der Kampfmannschaft für die AHL Saison 2019/20 gearbeitet. Wie schon im Slogan des Vereines erwähnt (Hier spielt die Zukunft), wurden für die kommende Saison zahlreiche ehemalige Lustenauer Spieler an den Rhein zurückgeholt und junge Eigenbauspieler sollen an die Kampfmannschaft herangeführt werden. Ohne eine gewisse Anzahl an Leitfiguren ist jedoch eine sportlich erfolgreiche Saison undenkbar. Aus diesem Grund konnte der Verein bei der Jahreshauptversammlung zwei weitere Neuzugänge präsentieren.

 

Der 23-jährige Däne Frederik Rasmussen hat österreichische Wurzeln und wird in der kommenden Saison für den EHC stürmen. Seine bisherige Laufbahn bestritt der 188 cm Große und 94 kg schwere Stürmer in Dänemark. Rasmussen möchte sich in Lustenau für höhere Aufgaben präsentieren. Mit Collin Long konnte ein sehr erfahrener Stürmer an den Rhein gelotst werden. Long spielte unter anderem einige Saisonen in der DEL, der höchsten deutschen Eishockey-Liga (Düsseldorfer EG, Krefeld Pinguine) und wechselte ab dem Jahr 2016 in die Alps Hockey League zu Asiago. Die letzten beiden Saisonen absolvierte der Amerikaner beim HC Gröden. „Colin Long war der absolute Wunschspieler unseres Trainers Christian Weber. Mit seiner Erfahrung und seinem Können wird er mit Sicherheit eine ganz wichtige Komponente im Konzept unseres Vereines“, so Oberscheider.

 

EBEL Pläne des EHC Lustenau

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung präsentierte Oberscheider die Pläne, die der Verein in den kommenden Jahren verfolgt. „Unser Ziel ist es, den Nachwuchs in den kommenden Jahren optimalst aufzubauen und in rund vier Jahren das Abenteuer EBEL mit einer Vielzahl an Lustenauer Spielern in Angriff zu nehmen. Um dieses große Ziel zu verwirklichen wurden bereits einige wichtige Entscheidungen im Verein getroffen. Der sehr erfahrene Cheftrainer Christian Weber wird den Verein bei diesem Projekt in den kommenden vier Jahren als Headcoach der Kampfmannschaft zur Seite stehen. Auch wurde mit Stefan Wiedmaier ein Mann engagiert, der die Kommunikation zwischen Nachwuchs und Kampfmannschaft koordinieren wird.

 

Zusätzlich konnte mit Philipp Winzig schon jetzt ein neuer Nachwuchsleiter installiert werden. Philipp engagierte sich bereits in den letzten Jahren sehr stark im Nachwuchsbereich und wird sich nun in voller Intensität dieser wichtigen Funktion widmen. Das nun vorgestellte Projekt ist natürlich mit hohen Kosten in Hinblick auf den Nachwuchs verbunden. Dazu suchen wir selbstverständlich potenzielle Unterstützer, die uns auf diesem wichtigen und interessanten Wege begleiten möchten.,“ so abschließend Präsident Oberscheider.

Traurige Nachricht

Leider mussten wir erfahren das unser langjähriges Mitglied und guter Freund Mario Adamo im September ganz unverhofft verstorben ist. Du warst immer ein guter und treuer Freund des EHC Lustenau. Du wirst uns sehr fehlen. Ruhe in Frieden lieber Mario. Wir trauern um ihn! 

Fanshop

Um die Wartezeit zur neuen Saison zu überbrücken lohnt es sich bei uns in den Online Fanshop zu schauen. Hier findet ihr tolle Fanartikel für den Alltag um immer ein Teil EHC und Luschnouar Eislöwen bei euch zu tragen.

 

Wie wäre es zum Beispiel mit diesen putzigen Minions für den Schlüssel oder auch Rückspiegel im Auto? Natürlich in EHC Farben.

Und wer nicht so auf Minions steht für den gibt es auch andere Schlüsselanhänger .

Woraus schmeckt der Kaffee oder Tee am Besten? Natürlich aus unserer Eislöwen Tasse!

 

Und das Beste?

 

 

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